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Idee in Westbevern

Paten-Großeltern gesucht

westbevern

Der erste Schritt soll ein Patenprojekt in Westbevern sein, das unter dem Titel „Garten der Generationen“, Familien mit Kindern und Senioren zusammen bringen soll.

Katrin Jäger

Daniela Meyersick und Friederike von Hagen-Baaken hoffen auf eine große Resonanz auf das neue Angebot in Westbevern. Foto: Jäger

Wenn Opa Geschichten von früher erzählt, spitzen die Enkelkinder die Ohren. Nichts schmeckt so gut wie Omas Kuchen. Kinder, die Zeit mit ihren Großeltern verbringen können, haben Glück. Genauso ist es übrigens umgekehrt. Nichts hält so jung, wie der Umgang mit jungen Menschen. Das alles ließ in der Westbeverner Dorfwerkstatt, die seinerzeit vom Krink organisiert wurde, die Idee wachsen, das Miteinander der Generationen in der dörflichen Gemeinschaft weiter zu fördern.

Der erste Schritt soll nun ein Patenprojekt sein, das unter dem Titel „Garten der Generationen“, Familien mit Kindern und Senioren zusammen bringen soll. „Angesprochen sind Menschen, die zum Beispiel hier im Ort keine Verwandtschaft haben“, sagt die Krink-Vorsitzende Friederike von Hagen-Baaken. Diese würden sich über eine Familienerweiterung, sprich über eine Leih-Oma oder einen Leih-Opa freuen. Für Senioren wiederum, die sich vielleicht manchmal alleine fühlen, die gerne Enkel in der Nähe hätte, wäre es auch eine Bereicherung.

Elfriede Ahlbrandt und Daniela Meyersick haben nun eine erste Veranstaltung zu diesem Thema organisiert.

Am kommenden Sonntag, 14. Februar, laden sie ab 16 Uhr alle Interessierten in die Gaststätte Pieser in Vadrup ein. Erstes Ziel dieses Nachmittages ist ein lockeres Kennenlernen, vielleicht auch der Austausch von Kontaktdaten.

Doch auch wenn am Ende keine Patenschaft entsteht, der Nachmittag wird auch so unterhaltsam sein: Es wird eine Leseecke geben, eine Spieleecke, eine Bastelecke und vielleicht wird auch gekegelt. Hauptsache alle Beteiligten haben Spaß und lernen sich ganz nebenbei kennen.

Daniela Meyersick hat die Hoffnung, dass es ganz zwanglos zu Kontaktaufnahmen kommt. „Ich kann mir vorstellen, dass eine potenzielle Oma oder ein Opa jemanden sieht, die Chemie passt – und schon kann eine Patenschaft entstehen.“ Wie und in welchem Umfang die Patenschaft ausgestaltet ist, kann übrigens jeder individuelle für sich gestalten. „Eine Oma möchte vielleicht nur ab und zu vorlesen“, nennt Friederike von Hagen-Baaken ein Beispiel, vielleicht wäre jemand anderes auch bereit, hin und wieder auf Kinder aufzupassen.

Gemeinsame Spaziergänge, Rezepte weitergeben, Spielnachmittage – alles ist möglich. Wichtig ist allerdings: „Man muss vom Sessel hochkommen, raus aus seiner Einsamkeit“, so von Hagen-Baaken.

Bei Fragen und Interesse können sich Senioren an Elfriede Ahlbrandt, ✆ 86 20, und Familien an Daniela Meyersick, ✆ 9 33 56 59, wenden.

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