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Teilstück der „100-Schlösser-Route“ wird saniert

Radwegeinfrastruktur verbessern

Telgte

Der Radtourismus boomt. Deshalb wird es für die Kommunen immer wichtiger, die Radstrecken in Schuss zu halten. In Vadrup wird derzeit ein etwa einen Kilometer langes Teilstück der „100-Schlösser-Route“ saniert. Die Maßnahme wird zu 80 Prozent gefördert.

Von Stefan Flockert

Kristine Herkströter und Ihno Gerdes vom städtischen Bauamt verschaffen sich einen Überblick über den Stand der Umsetzung der Maßnahme. Mit Michael Heumann von der Firma Wichmann wird das weitere Vorgehen besprochen. Foto: Stefan Flockert

„Der Radtourismus wird immer mehr. Und gerade an dieser Stelle werden wichtige touristische Radwege verbunden“, erläuterte Ihno Gerdes vom städtischen Bauamt, weshalb die Stadt derzeit in der Nathmannsheide in Vadrup ein rund einen Kilometer langes Teilstück der „100-Schlösser-Route“ saniert. Dieser Abschnitt wird gleichzeitig auch von den Nutzern des Emsauenradweges befahren.

Diese 65 000 bis 70 000 Euro teure Maßnahme wird zu 80 Prozent aus Mitteln der EU und des Landes Nordrhein-Westfalen zur Verbesserung der Radwegeinfrastruktur gefördert. Die Qualitätssteigerung erfolgt in vielen Teilmaßnahmen. Die auf Telgter Gebiet ist nur eine von vielen. Ziel ist die Aufwertung des radtouristischen Angebotes im Münsterland. Zudem soll die Sicherheit erhöht werden.

Auf dem zu sanierenden Abschnitt wird zunächst ein etwa 50 Meter langes Stück Schwarzdecke erneuert. Daran schließt sich schon jetzt ein nicht asphaltierter Weg an, der aber dringend sanierungsbedürftig ist. Ein 200 Meter langer Abschnitt, an dem auch Parkplätze liegen, die ebenfalls erneuert werden, wird im Anschluss mit einer wassergebundenen Decke versehen. Ebenso wie ein 700 Meter langes Teilstück, das parallel zur Warendorfer Reitroute verläuft.

Bei den beiden letztgenannten Strecken wird die Deckschicht von der mit der Durchführung der Maßnahme betrauten Firma Wichmann vier Zentimeter tief abgeschoben. Anschließend folgt die Lockerung des Untergrundes. Auch die Bankette wird abgezogen. Wo der Weg größere Höhenunterschiede aufweist, werden diese ausglichen, um den Wasserabfluss sicherzustellen. Am Ende wird auf einer Breite von zweieinhalb Metern eine vier Zentimeter dicke Deckschicht aus Dolomitsand aufgebracht.

Am Montag hat Michael Heumann von der Firma Wichmann mit der Sanierung begonnen. In drei, maximal vier Wochen soll alles fertig sein. Für die Dauer der Arbeiten wird der Radverkehr umgeleitet.

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