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Beamte müssen bei Auseinandersetzung in Ostbevern-Brock eingreifen

Renitenter 38-Jähriger kommt in Polizeigewahrsam

Ostbevern-Brock

Ein 38-jähriger Düsseldorfer landete am frühen Sonntagmorgen im Polizeigewahrsam, nachdem er unter anderem Beamte bespuckt und eine Auseinandersetzung angezettelt hatte.

-agh/pm-

ARCHIV - Die Weste eines Polizeibeamten spiegelt sich am 09.06.2016 in Freiburg (Baden-Württemberg) während einer Kontrollaktion in der Scheibe eines Polizeifahrzeuges. Foto: Patrick Seeger/dpa (zu dpa: «Thomas Strobl: Polizisten sollen freiwillig länger arbeiten können» vom 16.06.2016) +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Verwendung weltweit Foto: Patrick Seeger

Eine zunächst „nur“ verbale Auseinandersetzung endete nach Polizeiangaben am frühen Sonntagmorgen für einen 38-jährigen Düsseldorfer letztlich im Gewahrsam.

Zur Geschichte: Dem 38-Jährigen wurde nach Angaben der Beamten nach einer verbalen Auseinandersetzung in einer Partylocation an der Straße Schlichtenfelde von einem Mitarbeiter nahe gelegt, den Ort zu verlassen. Dieser Aufforderung schien der Düsseldorfer zunächst nachzukommen, „er entschied sich allerdings um und begann eine Auseinandersetzung mit dem 18-jährigen Gütersloher“, heißt es im Polizeibericht.

Dieser holte weitere Kollegen zur Deeskalation dazu, was bei dem Düsseldorfer aber keine Wirkung zeigte. Er griff den 18-Jährigen körperlich an, was durch das Eingreifen zweier Zeugen aus Beelen und Düsseldorf aber unterbunden wurde.

Als die mittlerweile alarmierte Polizisten am Ort der Auseinandersetzung ankamen, bemerkten die Beamten den augenscheinlich alkoholisierten 38-jährigen Angreifer. Während des Gesprächs zeigte sich der Mann zunehmend aggressiver, außerdem kam er den Anweisungen der Beamten nicht nach. Der Düsseldorfer baute sich immer wieder vor den Polizisten auf. Auch die Androhung von Pfefferspray ignorierte der Mann, indem er den Beamten weiter nah entgegen trat. Diese setzten das Pfefferspray gegenüber dem Düsseldorfer ein, sodass sie ihn anschließend zu Boden bringen konnten.

Auch gegen die Behandlung einer hinzugerufenen Besatzung eines Rettungswagens wehrte sich der Düsseldorfer massiv und verletzte sich dabei leicht.

Zur Verhinderung weiterer Straftaten brachten ihn die Beamten ins Gewahrsam. Der 38-Jährige beleidigte die Polizisten weiter und versuchte in ihre Richtung zu spucken. Ein Ermittlungsverfahren ist nach Angaben der Polizei eingeleitet.

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