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Ersatz für die Bibergruppe

Sandstein-Skulptur mit Dreiklang

Westbevern

Die Entscheidung ist gefallen: Eine Sandstein-Skulptur mit dem Westbeverner Dreiklang – der Pfarrkirche und dem Dorfspeicher auf der Vorderseite und Haus Langen auf der Rückseite – soll als Ersatz für die gestohlene Bibergruppe ab Sommer kommenden Jahres den Dorfplatz verschönern.

Von Bernhard Niemann

Freuen sich, dass eine Entscheidung gefallen ist: (v.l.) Friedo Schange, Tatjana Scharfe, Friederike von Hagen-Baaken, Günter Dange und Liesel Hoffschulte. Foto: Bernhard Niemann

Eine Sandstein-Skulptur mit dem Westbeverner Dreiklang – der Pfarrkirche und dem Dorfspeicher auf der Vorderseite und Haus Langen auf der Rückseite – soll als Ersatz für die entwendete Bibergruppe ab Sommer kommenden Jahres den Dorfplatz verschönern. Mit 173 zu 170 Stimmen – bei einer Enthaltung – votierten die Bürger für diese Lösung und gegen einen Granitfindling mit dem Halbrelief eines Bibers und dem Wappen auf der Rückseite.

Bekanntlich war die Bibergruppe im vergangenen Jahr von Unbekannten entwendet worden. Die Suche blieb trotz vieler Aufrufe erfolglos. Die Skulptur aus Bronze war ein Werk des Künstlers Rudolf Breilmann. Die von Unbekannten entwendete Gruppe mit dem Wappentier hatte für Westbevern – abgesehen vom künstlerischen und materiellen Wert – einen hohen ideellen Wert. Sie war der Stadt vom Landesamt für Agrarordnung gestiftet und am 13. Juni 1990 anlässlich der Einweihung des Westbeverner Dorfplatzes übergeben worden.

„Beide Vorschläge, Sandstein und Biber, waren eine gute Wahl. Die Entscheidung ist nun für eine Sandstein-Skulptur gefallen“, erklärte Friederike von Hagen-Baaken, Vorsitzende des Westbeverner Krink. Die eigentliche Arbeit der Künstler Tatjana Scharfe und Friedo Schange, die mit der Erstellung beauftragt wurden, kann beginnen. Bevor die eigentlichen Arbeiten beginnen, muss der Sandstein ausgewählt werden. Angedacht ist, dass Interessierte die Schaffensschritte beobachten können.

Finanziert wird die neue Skulptur zum größten Teil mit der Versicherungssumme für den entwendeten Biber sowie Geldern vom Westbeverner Krink und der Stadt Telgte, die auch wieder Eigentümer sein wird. „Wir würden uns sehr über Sponsoren freuen“, sagte Friederike von Hagen-Baaken in der Gesprächsrunde mit Tatjana Scharfe und Friedo Schange sowie Günter Dange, zweiter Vorsitzender des Krink, und Liesel Hoffschulte, Kulturbeauftragte des Krink, am Freitagnachmittag im Speicher im Dorf. An den Vorgesprächen hatten auch Bürgermeister Wolfgang Pieper und Simone Thieringer für die Verwaltung sowie Wolfgang Matschke und Gunther Thieme als „Biberkümmerer“ vom Krink teilgenommen. Von Hagen-Baaken lobte das gute Miteinander von Stadt und Westbeverner Krink.

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