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Böse Überraschung

Schmierereien an der Krinkhütte

Westbevern

Vandalen haben an der Krinkhütte wieder ihr Unwesen getrieben.

-ni-

Foto: Bernhard NiemannBernhard Niemann

Böse Überraschung bei Günter Sundermann. Er pflegt seit acht Jahren die idyllisch gelegene Krinkhütte „Zur Fledermaus“, die nun erneut von Vandalen heimgesucht wurde. Ein oder mehrere Graffiti-Sprüher waren dort am Werk und hinterließen auf dem Boden der Schutzhütte, am Stand mit der großen Wanderkarte und an den den Stützen der Bänke sowie an weiteren Stellen Schmierereien.

„Ich war noch am Tag vor den Beschmierungen hier, um dann gleich am nächsten Vormittag die Untaten zu sehen. Das macht einen schon traurig. Man fragt sich dann immer, warum wird das Ehrenamt, das alle hier ausüben, wahrlich mit Füßen getreten“, so Hüttenwart Sundermann, nachdem er bei seinem Rundgang alle Details der Untaten in Augenschein genommen hatte. „Wie soll man die Farbe entfernen“, war der nächste Gedanke.

Lösungen haben die Verantwortlichen des Krink und die Mitglieder in der Vergangenheit zwar noch immer gefunden, um nach Verwüstungen alles wieder in den gewohnt sauberen Zustand zu versetzen. Doch zunächst einmal sitzt der Schock tief, dass die Schutzhütte mal wieder Ziel von Vandalen war. Unterkriegen, das ist wohl sicher, lassen sich die um den Erhalt und die Sauberkeit der Krinkhütte Verantwortlichen nicht. Und die Gäste, Wanderer und Radfahrer freuen sich stets auf einen kurzen Stopp dort. Die nächsten Gruppen haben bereits für Juni gebucht. Rund 20 Gruppen nutzen die Krinkhütte über „Tourismus + Kultur Telgte“ Jahr für Jahr.

Der Westbeverner Krink hat wegen der Schmierereien übrigens Anzeige bei der Polizei erstattet.

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