Krink-Bücherkiste auf dem Brinker Platz

Schöner, größer und übersichtlicher

Westbevern

Die Krink-Bücherkiste auf dem Brinker Platz ist erneuert worden. Die Freude darüber ist bei den „Machern“ groß.

Bernhard Niemann

Schön, neu, mit mehr Fächern und übersichtlicher – so präsentiert sich die neue Krink-Bücherkiste, die auf dem Brinker Platz verankert wurde. „Baumeister“ Bernhard Tippkötter nahm gleich mit einem Buch in der Hand auf der Bank Platz. Anne Papenbrock (2.v.l.) betreut die Bücherkiste seit der Aufstellung im Jahr 2016. Friederike von Hagen-Baaken (r.) lobte den Einsatz aller zum Wohle der Allgemeinheit. Mit auf dem Foto (stehend v.r.) Helmut Börger, Albert Laubrock und Hubert Burlage. Foto: Niemann

Schöner, mit mehr Fächern zum Einstellen der Bücher und übersichtlicher präsentiert sich die neue Krink-Bücherkiste, die von den Krinkrentnern auf dem Brinker Platz aufgestellt wurde. Sie ersetzt die alte, die dort seit drei Jahren genutzt wurde.

Unter der Leitung von Bernhard Tippkötter, der die neue Bücherkiste gebaut hat, wurde diese aufgestellt und fest im Boden verankert. Sie umfasst vier Fächer für kleinere Bücher auf der linken Seite und drei für größere Exemplare wie etwa Bildbände auf der rechten Seite. Die Scheiben vor den Fächern sind mit einem Knopf versehen, lassen so sich einfach anheben und schießen sich nach Entnahme eines Buches von selbst. Die unterste Reihe befindet sich nun höher über dem Boden als beim Vorgängermodell und ist daher bequem zu bedienen.

Friederike von Hagen-Baaken, Vorsitzende des Westbeverner Krink, lobte Bernhard Tippkötter für das neu geschaffene kleine Werk und stellte einmal mehr das ehrenamtliche Engagement der Helfer heraus. Anne Papenbrock, die die Krink-Bücherkiste betreut, die auch gerne größeren Mengen an Büchern als Spenden für die Bücherkiste entgegen- nimmt, war nicht nur beim Aufstellen dabei, sie stellte auch gleich die ersten Bücher in die Fächer. „Eine gelungenes Werk, in dem sich Lesestoff für alle Bücherfreunde gut einsortieren lässt“, sagte sie. „Ich bin sicher, die Ersten werden sofort wieder Bücher entnehmen. Eine Frau war schon besorgt, ob es denn keine Bücher mehr geben würde, nachdem die Fächer der alten Bücherkiste einen Tag leer waren. Ich konnte sie schnell beruhigen.“ Es gebe genügend Nachschub, um die Fächer mit Kinderbüchern, Jugendbüchern, Sachbüchern, Romanen und einigem mehr zu füllen. „Jeder kann sich ein Buch herausnehmen, es vor Ort auf der Bank lesen oder auch mit nach Hause nehmen.“ Er kann es auch behalten, man wünsche aber, dass der Leser ein anderes Exemplar wieder hineinstelle.

Ob Herbst, Winter oder im Sommer, gelesen werde zu allen Jahreszeiten. Das gelte auch für die Entnahme aus der „Kiste“, so Papenbrock, die Bücher entgegennimmt, diese auf ihren Zustand überprüft und die Bücherkiste füllt und ordnet.

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