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Kooperationsprojekt „Waldwoche“ 

Schüler erleben die Natur hautnah

Telgte

Raus in die Natur, ab in den Wald: Zwei Stunden lang galt es jetzt für Grundschüler, Geheimnisse des Waldes mit allen Sinnen zu entdecken. Und zu entdecken gab es wirklich viel

Das Kooperationsprojekt „Waldwoche“ mit dem Bio-Leistungskurs des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums und den drei vierten Jahrgängen der Marienschule. Foto: Bernd Pohlkamp

Den Wald in den Klatenbergen entdecken, ihn zu erleben und gleichzeitig mit dem Leistungskurs Bio des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums auf Spurensuche zu gehen: Das war für die drei vierten Klassen der Marienschule mit ihren Klassenlehrerinnen Rike Dammert (4a), Edith Kruse (4b) und Anke Stahl (4c) eine neue Erfahrung und ein spannendes Erlebnis. Seit einigen Jahren findet dieses Kooperationsprojekt „Waldwoche“ statt. Mit großem Erfolg, wie Dorle Hermes, Projektleiterin und Bio-Lehrerin am Gymnasium, bestätigt.

Mit einem Waldarbeitsheft ausgestattet, gingen die Grundschüler mit den Oberstufenschülern des Gymnasiums in kleinen Gruppen auf Exkursionskurs. Zwei Stunden lang galt es, Geheimnisse des Waldes mit allen Sinnen zu entdecken. Die Basisstation war eine Schutzhütte in der Nähe des Heidehotels Waldhütte.

Von dort aus strömten die Grundschulkinder in alle Himmelsrichtungen. Ihre Waldfibel war ihr Begleiter: Erklärungen, Zeichnungen und Aufgaben zu sieben Stationen befanden sich darin. Auf Fragen wie „Welche Bäume stehen im Wald?“, „Wie hoch sind die Bäume im Wald?“ oder „Wie hell ist es im Wald?“ suchten die Kinder nach Antworten.

Tiere des Waldes entdeckt

Wer im Wald genau hinschaute und hörte, der entdeckte auch einige Tiere des Waldes, etwa einen Specht oder ein Eichhörnchen. Technisch wurde es bei der Überprüfung zur Beleuchtung im Wald. Dazu konnten die Teilnehmenden mit einem Lichtmesser die unterschiedlichen Lichtverhältnisse exakt bestimmen. An der vierten und fünften Station begaben sich die Schüler auf Spurensuche der Waldtiere. Fraßspuren an Zapfen mussten die Kinder Tieren zuordnen. Mit Hilfe einer Bücherlupe wurden auch kleinste Lebewesen am Waldboden erkannt.

Später wurden die Ergebnisse im Gymnasium ausgetauscht. Mit Mikroskop und Lupe konnte jedes Kind kleine Dinge ganz groß sehen. Alle staunten und berichteten, was sie unter dem Mikroskop entdeckten. Plötzlich wurden die Augen sensibilisiert für naturwissenschaftliche Details. An diesem Nachmittag wurden Lernplakate erstellt und diese mit anderen Beispielen und Funden für eine Ausstellung aufbereitet, die die Schülerinnen und Schüler der Marienschule zusammen mit ihrem Oberschüler-Betreuerteam abschließend den staunenden Eltern im Gymnasium präsentierten.

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