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Gymnasium hat entsprechenden Förderantrag gestellt

„Schulsozialarbeit ist ein Muss“

Telgte

Das Telgter Gymnasium hat einen Förderantrag für eine Schulsozialarbeiterstelle gestellt. Warum, das erläuterte die Schulleiterin im Ausschuss.

-agh-

Sieht Schulsozialarbeit am Gymnasium als wichtig an: Mechthild Rövekamp-Zurhove. Foto: Flockert

Schulleiterin Mechthild Rövekamp-Zur­hove ließ in der jüngsten Sitzung des Schulausschusses keinen Zweifel daran, dass Schulsozialarbeit auch für das Gymnasium mittlerweile ein Muss ist.

Denn: Auch an der Telgter Einrichtung lernten Schülerinnen und Schüler unter erschwerten Bedingungen, anderthalb Corona-Jahre hätten die Gegensätze verschärft und zudem sei Bildungsgerechtigkeit ein immer drängenderes Thema, führte sie vor den Politikern aus.

Die Schulsozialarbeit sei dabei ein wichtiges Mittel, um beispielsweise Schulmüdigkeit entgegenzuwirken, Hilfen zur Bewältigung von Stress und Angst zu geben, Beratung bei familiären oder privaten Problemen zu ermöglichen sowie Unterstützung und Begleitung bei Krisen und Konflikten sicherzustellen.

Die Schulleitung hat sich in den vergangenen Wochen intensiv mit dem Thema beschäftigt und nach Möglichkeiten gesucht, wie Schulsozialarbeit finanziert werden kann. Über ein entsprechendes Landespersonal, so Mechthild Rövekamp-Zurhove, sei derzeit Extra-Personal speziell für solche Aufgaben möglich. Ein entsprechender Antrag sei bereits gestellt worden und befinde sich derzeit bei der Bezirksregierung Münster in der Prüfung.

Zudem machte sie gegenüber Bürgermeister Wolfgang Pieper und den anwesenden Politikern deutlich, dass sie bei diesem Thema auch den Schulträger in der Verantwortung sieht. Mittelfristig werde ein Antrag zur Schaffung einer halben Stelle im Bereich der Schulsozialarbeit bei der Stadt gestellt, kündigte sie bereits an.

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