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KFD Westbevern hofft auf die nächste Theatersaison

Sehnsucht nach der großen Bühne

Westbevern

Die Mitglieder der KFD Westbevern fiebern schon der „Nach-Corona-Zeit“ entgegen. Sie hoffen auf die anstehende Theater-Saison 2021/2022. Die Pläne für ein tolles Unterhaltungsprogramm sind schon geschmiedet und in Vorbereitung.

von Bernhard Niemann

Theatergruppe der der kfd Westbevern Foto: Bernhard Niemann

Sie waren immer ein Garant für Stunden voller Spaß und Frohsinn: „Wiebke gifft nich op“, Banköverfall mit Rollator,“ oder zuletzt „We kriegt Besöök“, um nur einige Beispiele aus jüngerer Zeit zu nennen. Gemeint sind die Aufführungen, mit denen die Mitglieder der Theatergruppe der KFD Westbevern die Besucher erfreuten. Eine gute Stunde Mimik, derbe Worte, Verwechselungen, Verwandlungen und vieles mehr möchten die Akteurinnen in der Saison 2021/2022 wieder auf der Bühne bieten.

Mimik und derbe Worte

„Ein neues Stück haben wir bereits ausgesucht. Der Titel bleibt noch geheim, aber es wäre natürlich schön , wenn wir nach dem Ausfall durch die Pandemie wieder in gewohnter Form unserem Hobby nachgehen können. Wir haben Sehnsucht wieder vor „ausverkauftem Haus“ spielen zu dürfen,“ sagt Margret Meier. Sie, die rund 25 Jahre zum Ensemble gehört, sowie die Teammitglieder Anni Hülsmann, Conny Kortenjann, Hedwig Göttker, Liesel Hoffschulte, Irmgard Pelster und Christel Demmer, die bereits seit 1986 der Theatergruppe angehört und damit die Dienstälteste ist, werden ab September (sofern es die Pandemie zulässt) in einen Proben Marathon gehen, bevor sie dann ihre Auftritte präsentieren können. „Es wird ein Einakter wie gewohnt in plattdeutscher Sprache,“ so Margret Meier. „Wir bereitem dem Publikum aber auch uns selbst viel Freude“, unterstreicht Liesel Hoffschulte. „Jedes Stück beinhaltet eine neue Herausforderung, “ sagt Hedwig Göttker. Die Kostüme entwerfen und fertigen die Westbevernerinnen selbst. Das Interesse an den Veranstaltungen ist stets groß. „Wir hatten Besucher aus Ostbevern, Telgte, Münster, Warendorf und selbst eine Besucherin aus dem Ausland, die in Westbevern zu Besuch war,“ blickt Liesel Hoffschulte zurück. „Ich bin zuversichtlich, dass sie trotz der einjährigen Abstinenz alle wiederkommen und sogar weitere Interessierte mitbringen.“ Die Theatergruppe spielt rund sechsmal das einstudierte Stück pro Saison. Sie kann sich dabei immer auf Helfer verlassen, die für die Aufführung angepasste Materialien wie Stühle, Tische oder Schränke heranschaffen und beim Aufbau mithelfen. Um den Kontakt aufrechtzuerhalten, will sich die Theatergruppe zu einer kleinen Fahrradtour oder einem gemeinsamen Essen treffen – wenn es Corona wieder zulässt.

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