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Krinkrentner bei Lütke-Laxen

So kommt der Spargel auf den Teller

Westbevern

Spargel und Erdbeeren haben Hochsaison. Doch wie finden die beliebten Produkte den Weg vom Feld zum Verbraucher? Das erfuhren nun die Krinkrentner bei einem Hofbesuch vor Ort.

-ni-

33 Mitglieder der Krinkrentner-Gemeinschaft besuchten den Spargelhof Lütke-Laxen in Gelmer. Dort erhielten sie bei einer Betriebsführung Informationen, die sich vom Anbau von Spargel und Erdbeeren über Ernte und Versand erstreckten. Das führte auch zu einem munteren Frage- und Antwortspiel. Foto: Bernhard Niemann

Interessante Einblicke in einen landwirtschaftlichen Betrieb bekamen nun die Krinkrentner während eines Besuchs beim Spargelhof Lütke-Laxen in Gelmer. Dort gab es viele interessante Informationen, die vom Anbau über die Ernte bis zum Versand reichten.

Auf dem Fahrrad ging es in zügiger Fahrt nach Gelmer zum Spargelhof. Dort hatte man sich bereits auf die Gruppe vorbereitet. Ein Mitarbeiter begrüßte sie zu einer kleinen Betriebsbesichtigung. Direkt gegenüber des Hofs erklärte er auf den bewirtschafteten Feldern den Spargel- und Erdbeeranbau.

Die Gäste aus Westbevern konnten auch mit ansehen, wie auf einem vorbereiteten Feld junge Erdbeerpflanzen durch die Helfer in die Erde gesetzt wurden. Wie umfangreich die Tätigkeiten sind, bevor Erdbeeren und Spargel den Hof verlassen, wurde anhand von Zahlen und Fakten sehr deutlich. Der Betrieb bewirtschaftet auf 150 Hektar Spargel – und auf 30 Hektar Bio-Erdbeeren auf Feldern in Gelmer und rund um Münster.

Neu gepflanzter Spargel kann frühestens nach drei Jahren geerntet werden, dann maximal über einen Zeitraum von zehn Jahren. Erdbeeren können bei einem rentablen Ertrag nur zwei Jahre am selben Standort angebaut werden.

Helfer auf den Feldern

Die Helfer auf den Feldern, so erfuhren es die Besucher, kommen hauptsächlich aus Rumänien und Polen. In der Hauptsaison sind es bis zu 200, in der Nebensaison rund 50.

Von den Anbaufeldern führte der Rundgang in die Verarbeitungshalle. Dort wird der Spargel sortiert, kontrolliert, gewaschen, verpackt und für den Versand vorbereitet. Alles geht Hand in Hand. Das ist wichtig, denn schließlich muss das Gemüse schon am Tag nach der Ernte frisch im Geschäft sein.

Zu den vielen Informationen kamen seitens der Krinkrentner auch zahlreiche Fragen, die ihnen natürlich auch beantwortet wurden. „Da muss stets eine gute Abstimmung sein, damit alles reibungslos läuft, die Ware bestens zubereitet den Käufer erreicht“, fasste es ein Besucher treffend zusammen. Nach dem Frage- und Antwortspiel konnten in einer Scheune an der gedeckten Tafel verschiedene Spargelgerichte probiert.

Anschließend folgte noch ein kurzer Besuch im Hofladen, bevor es auf den Heimweg ging. Alle waren gut gelaunt und dankten Gunther Thieme für die gute Organisation.

Die nächste Zusammenkunft der Krinkrentner ist am 5. Juli (Dienstag) um 16.30 Uhr an der Krinkhütte. Interessierte, die sich der Gemeinschaft anschließen wollen, sind jederzeit willkommen.

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