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Telgte fehlen schon jetzt 4,5 Millionen Euro

Sparen ist das Gebot der Stunde

Telgte

Vor der Corona-Krise war Kämmerer wegen wegbrechender Gewerbesteuereinnahmen von einem Defizit von 1,1 Millionen Euro ausgegangen. Neuere Berechnungen gehen jetzt von 4,5 Millionen Euro aus. Das bedeutet, dass einige geplante Projekte nicht angegangen werden können.

Daniela Allendorf

Die Corona-Krise lässt die Sorgenfalten des Kämmerers immer größer werden. Jetzt schon fehlen 4,5 Millionen Euro. Foto: akholdi/Fotolia

Sparen ist seit Anfang März in Telgte das Gebot der Stunde. Denn kurz vor Beginn der Corona-Krise hatte Kämmerer Stefan Herzig die Haushaltssperre verhängt. Seinerzeit ging man von einem Defizit von 1,1 Millionen Euro aus, das durch wegbrechende Gewerbesteuereinnahmen verursacht wurde. Heute, „nach“ Corona, ist die Situation eine ganz andere. „Täglich gibt es neue Zahlen und Rechtsverordnungen“, sagte der Kämmerer im Haupt- und Wirtschaftsförderungsausschuss. „Im Moment spricht alles von Gewerbesteuereinnahmen, die wegbrechen – aber da folgt noch deutlich mehr“, fand Herzig klare Worte.

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