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Telgte

Stadt hat 30 Ferienjobs vergeben

wn

Telgte. 30 Ferienjobs bietet die Stadt Telgte Schülern in den Sommerferien an. „Die Nachfrage“, sagt Pressesprecher Heribert Schönauer, „ist groß.“ Die schlechte Nachricht für alle Schüler, die noch einen Ferienjob suchen: Die Stellen, die die Stadt anno 2008 zu vergeben hatte, sind allesamt weg. Mehr noch: Zehn bis zwölf Anwärter stehen bereits auf einer Warteliste. Schönauer: „Es macht für dieses Jahr keinen Sinn mehr, sich bei uns zu melden.“ Im März, April eines jeden Jahres kämen die Anfragen. Daher lautet der Tipp für alle arbeitswilligen 16- bis 18-Jährigen, die auch 2009 noch die Schulbank drücken werden: Die Stadt nimmt Bewerbungen immer im Frühjahr unter der Telefonnummer 13 255 entgegen.

Damit möglichst viele Ferienjobber zum Zuge kommen, sind die Arbeiten bei der Stadt allerdings jeweils auf eine Woche pro Nase begrenzt. 5,20 Euro gibt’s pro Stunde. Alle Schüler werden im „grünen Bereich“ (Schönauer) eingesetzt. Soll heißen: „Entweder bekommen sie Einzelaufträge, die ein Gärtner dann überprüft, oder sie begleiten einen Mitarbeiter der Stadt.“

Drei Jugendliche haben einen Ferienjob im Rochus-Hospital bekommen. Ein Schüler wird im Garten beziehungsweise in den Grünanlagen arbeiten, einer in der Wäscherei, einer im Hol- und Bringdienst. „16, 17 Jahre“, sagt Schröder, „müssen die Bewerber sein.“

Die Firma Takko vergibt in diesem Sommer keine Ferienjobs, sagt auf Anfrage Andrea Büdenbender, Sachbearbeiterin in der Personalabteilung des Unternehmens. „Wenn, würden sie im Bereich Logistik eingesetzt. Doch wir haben zurzeit keinen Bedarf an Aushilfskräften.“ Auch im Eiscafé Bußmann werden „speziell für die Ferien keine Schüler eingestellt“. Gleiches gilt bei „Tante Lina“. Es dauere zu lange, bis sie eingearbeitet seien, heißt es zur Begründung.

In der Gaststätte „Böttcher-Keller“ jobben zurzeit bereits zehn Schüler. Grundsätzlich beschäftigt Inhaber Wolfgang Böttcher – neben Studenten – auch Jugendliche als Aushilfskräfte, jedoch ausschließlich auf langfristiger Basis. „Bei nur fünf bis sechs Wochen in den Ferien lohnt sich für uns die Einarbeitung nicht“, sagt auch er. Wer aber für länger einen netten Nebenjob suche, „der „soll sich ruhig mal vorstellen“, so Böttcher.

Drei Schüler werden in den Sommerferien bei der Firma Wichmann, Garten- und Landschaftbau, jobben. Inhaber Roland Wichmann: „Zwei kommen bereits seit längerem regelmäßig.“ Roland Wichmann schließt nicht aus, dass er kurzfristig noch „zwei oder drei“ weitere Aushilfskräfte einstellen kann. Das hängt von einem Auftrag ab, bei dem noch nicht feststeht, ob der Betrieb ihn bekommt oder nicht. Fünf bis sechs Euro gibt es im Landschaftsbau- und Gartenbetrieb Wichmann, 15 oder 16 Jahre alt müssen die Schüler schon sein. 14 Tage sind sie jeweils im Einsatz.

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