1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Telgte
  6. >
  7. Süßer Kindheitstraum

  8. >

Großes Lebkuchenhaus

Süßer Kindheitstraum

westbevern

Franz Rottwinkel, Hubert Burlage und Albert Laubrock betätigten sich in den letzten Wochen als fleißige Zuckerbäcker und Häuslebauer.

Katrin Jünemann

Aus 14 Backblech Lebkuchen schnitt das Trio die Kacheln für das Haus zurecht. Foto: Jäger

Die Hexe aus dem Märchen von Hänsel und Gretel würde vor Neid erblassen, wenn sie sehen könnte, was die Krinkrentner für den Vadruper Weihnachtsmarkt gebaut haben. Erstmals wird ein riesiges Pfefferkuchenhaus auf dem Brinker Platz stehen. Franz Rottwinkel, Hubert Burlage und Albert Laubrock sei Dank. Sie betätigten sich in den vergangenen Wochen als fleißige Zuckerbäcker und Häuslebauer.

Nachdem Rottwinkel die Idee zu einem großen Lebkuchenhaus hatte, „das es so weit und breit nicht gibt“, sagte Laubrock kurzerhand. „Ich bau‘ dir das!“ Wie viele Stunden er schließlich an der Grundkonstruktion bestand, vermag er nicht zu sagen. „Die zähle ich nicht.“

Als der Rohbau (1,60 Meter hoch, 1,40 Meter lang, 1 Meter breit), der zusammengebaut durch keine normale Tür passt, fertig war, ging es an die süßen Klinker und Dachpfannen.

Die Bäckerei Wolke lieferte 14 Backbleche große Lebkuchen, die Rottwinkel und Burlage mit dem Cuttermesser auf das Maß 14 mal 21 Zentimeter schnitten. Zum Verzieren brauchten die Männer 16 Packungen Puderzucker, 34 Eier, 4000 Smarties, 250 Pfeffernüsse und 400 Schokokränze. Alleine 76 solcher verzierten Leckereien pappten sie dann – hygienisch sauber in Folie verpackt – aufs Dach, für die Haus-Außenschale kamen so 30 Stunden Arbeit zusammen. „Alles, was wir verarbeitet haben, ist zum Verzehr geeignet“, sagt Rottwinkel. Und so werden am späten Nachmittag des Weihnachtsmarkttages am 6. Dezember, die Lebkuchenstücke verkauft. „Und die schmecken“, verrät Hubert Burlage, der – wie seine Mitstreiter – vorgekostet hat.

Startseite