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Renate und Dr. Fritz Becks haben außergewöhnlichen Film zusammengestellt

Telgte erleben in 98 Minuten

Telgte

Ungezählte Stunden haben Renate und Dr. Fritz Becks am Computer verbracht, um aus mehr als 35 Stunden Rohmaterial den Film „Telgte erleben“ zu schneiden, der am 22. November im Bürgerhaus gezeigt wird. Die Qualitäten der Stadt werden in den Vordergrund gestellt.

Von A. Große Hüttmann

Ungezählte Stunden haben Renate und Dr. Fritz Becks am Computer verbracht, um aus den mehr als 35 Stunden Rohmaterial den Film „Telgte erleben“ zu schneiden, der am 22. November im Bürgerhaus gezeigt wird. Foto: privat

„Was haben wir in den Coronajahren nicht alles vermisst. Man konnte fast alles vergessen, was unsere Stadt so lebendig und lebenswert macht“, sagt Dr. Fritz Becks. Um diesem Vergessen keine Chance zu lassen und zugleich alles das ins Bild zu rücken, was die Emsstadt lebens- und liebenswert macht, haben er und seine Frau Renate in mühevoller Arbeit aus mehr als 35 Stunden Rohmaterial einen Film unter dem Titel „Telgte erleben“ erstellt, der die Qualitäten der Stadt in den Mittelpunkt stellt. Wobei, das schränkt Fritz Becks im Gespräch ein, „ein Anspruch auf Vollständigkeit besteht nicht“.

Unzählige Veranstaltungen und Aktivitäten festgehalten

Doch wer die Liste der verschiedenen Veranstaltungen, Impressionen und Aktivitäten sieht, wird feststellen, dass nahezu alles im Bild festgehalten wurde.

Während Fritz Becks vor allem Wert auf die sogenannte Postproduktion gelegt hat, das ist etwa der Schnitt, war seine Frau Renate oft spontan mit der Kamera unterwegs, um schnell Ereignisse und Situationen etwa in einem besonderen Licht festzuhalten. Dabei wurde sie regelmäßig von ihrem Mann unterstützt, aber auch der Enkel Jonas wurde eingesetzt, um in voller Fahrt aus einem Fahrgeschäft auf der Kirmes entsprechende Aufnahmen zu machen. Und Siegfried Becker und Stefan Brauckmann haben die Drohnenaufnahmen übernommen.

Renate Becks

Viel Arbeit und Herzblut sind in das Werk geflossen. Für eine Minute des fertigen Films waren zwischen sechs und sieben Stunden Arbeit hinter der Kamera und vor dem Computerbildschirm notwendig. Über 300 Gigabyte Rohdaten mussten verarbeitet werden, um daraus am Ende ein 98-minütiges Werk zu machen.

„Der Betrachter kann Feste und andere Ereignisse im Jahreslauf mit- und nacherleben, Orte und Phänomene neu oder besser kennenlernen sowie schöne und idyllische Momente in unserer Stadt und der umgebenden Natur genießen“, betonen die Filmemacher.

Dr. Fritz Becks

Einige Beispiele der rund 30 Themen: Mariä-Geburtsmarkt mit Kirmes, Straßentheatertage, Alltagsmenschen-Ausstellung, Betriebsbesichtigung bei Hygi.de und in der Goldschmiede Salzmann, schöne Bilder aus der Wachholderheide, Aktionen des Heimatvereins, Karnevalszug der KG Schwarz-Gold, Böttchers Kunstgarten, sommerliche Stimmung in der Altstadt, Herbstnebel, Paddeln auf der Ems und manches mehr.

2016 gab Siegfried Becker, damals noch Leiter der VHS-Nebenstelle, den Anstoß, einen Telgte-Film zu erstellen. „Vorausgegangen waren langjährige filmische und fotografische Arbeiten in unserer Stadt“, erinnert sich Fritz Becks.

Mit den ersten Aufnahmen fingen Renate und Fritz Becks bereits wenig später an. Die letzten Sequenzen wurden im Frühjahr 2020 mit dem ersten Telgter Karnevalszug kurz vor Beginn des Corona-Lockdowns und mit dem Schneechaos im Februar 2021 abgeschlossen.

Digitale Bearbeitung am heimischen Computer

Die digitale Bearbeitung des äußerst umfangreichen Filmmaterials wie Schnitt, Bild- und Tonbearbeitung sowie Formulierung und Aufsprechen des Kommentars fand am heimischen Computer statt.

Rückblickend steht für Renate und Fritz Becks trotz der vielen Stunden fest: „Durch das ausgiebige eigene Erleben der verschiedenen Ereignisse während der Filmaufnahmen und die zeitaufwendige Nachbearbeitung haben wir uns sehr intensiv mit dem vielfältigen Leben in Telgte auseinandergesetzt“. Gerade in der Corona-Zeit sei das oft auch eine Bereicherung gewesen.

Präsentation im Bürgerhaus

„Telgte erleben“ wird am 22. November (Dienstag) um 19 Uhr im Bürgerhaus gezeigt. Das Werk ist in zwei Teile gesplittet, um eine 15-minütige Pause zu ermöglichen. Karten zum Preis von zehn Euro zur Deckung der Kosten unter anderem für die Saalmiete gibt es über die VHS (sowohl im Büro als auch online) oder an der Abendkasse. Diese öffnet um 18 Uhr. Es gibt nummerierte Sitzplätze.

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