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Markus Artmeier als Bezirksbeamter Nachfolger von Günter Voltmann / Neuzuschnitt der Gebiete

„Neuer Polizeipräsident von Telgte“

Telgte

Markus Artmeier ist neuer Bezirksbeamter in Telgte. Der 51-Jährige will stets ein offenes Ohr und Zeit für die Bürger vor Ort haben.

Von A. Große Hüttmann

Polizeihauptkommissar Markus Artmeier (r.) ist der neue Bezirksbeamte in Telgte. Foto: Andreas Große Hüttmann

Landrat Dr. Olaf Gericke meinte es scherzhaft, als er Polizeihauptkommissar Markus Artmeier als „neuen Polizeipräsidenten von Telgte“ bezeichnete. Doch im Kern steckt darin eine Menge Wahrheit. Denn der neue Bezirksbeamte und sein Kollege Ewald Pohlschmidt sind für viele Bürger die ersten Ansprechpartner, wenn es um die Themen Sicherheit und Ordnung in der Emsstadt geht.

Genau das war auch der Grund, warum der 51-jährige Polizeihauptkommissar nach rund 20 Jahren im Streifendienst den Aufgabenbereich wechselte und sich auf die Stelle in Telgte bewarb. „Ich will Ansprechpartner für die Bürger sein und Zeit für sie haben“, sagte er bei seiner offiziellen Vorstellung im Rathaus. Typisch münsterländisch will der Beamte, der in Warendorf lebt, unterwegs sein. Das Fahrrad will er mitnehmen und damit einen Teil der Strecken zurücklegen.

Nach dem Ausscheiden von Günter Voltmann, der wie berichtet in Pension gegangen ist, sind die beiden Bezirksbeamten ab sofort für Telgte samt Westbevern-Dorf und -Vadrup zuständig. Bislang war in Westbevern der Kollege aus Ostbevern unterwegs.

Die Bahnlinie ist übrigens die Trennung zwischen den beiden Zuständigkeitsbereichen der Bezirksbeamten. Markus Artmeier wird vor allem im südlich davon gelegenen Stadtgebiet unterwegs sein, sein Kollege Ewald Pohlschmidt im Norden. Wobei die Grenzen keineswegs starr sind, sondern nur eine gedankliche Trennung in zwei annähernd gleich große Gebiet mit jeweils etwa 10 000 Einwohnern.

Landrat Dr. Olaf Gericke lobte bei der Vorstellung des neuen Bezirksbeamten die gute Zusammenarbeit mit der Stadt. Gerade die Corona-Pandemie habe gezeigt, wie wichtig kurze (Dienst-)Wege zwischen Polizei und Verwaltung und ein gutes Miteinander seien.

Einen ähnlichen Ansatz hatte auch Bürgermeister Wolfgang Pieper bei der Begrüßung des neuen „Dorfsheriffs“. Es sei gut, dass die Dienststelle im Rathaus untergebracht sei, was das gute Miteinander von Polizei und Verwaltung nach außen hin symbolisiere. Ähnlich wie ein Sheriff sei der Bezirksbeamte nicht nur Vertreter der Polizei vor Ort, sondern auch eine Person, die für Recht und Ordnung in der Stadt stehe. Und eine Person, die im Bedarfsfall die Stop-Linie beim Verhalten klar machen müsse und der man Respekt entgegenzubringen habe.

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