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WN-Leser haben entschieden

„Telgter Rathaushonig“ macht das Rennen

Telgte

„Telgter Rathaushonig“ soll der Honig heißen, den fleißige Bienen in den vergangenen Wochen in der Nähe des Rathauses gesammelt haben

Andreas Große-Hüttmann

Der Honig vom Telgter Rathausdach, den Imker Robert Esser mit seinen Völkern gewinnt, soll nach Ansicht der WN-Leser „Telgter Rathaushonig“ heißen. Foto: Andreas Große Hüttmann

Die WN-Leser haben entschieden: „Telgter Rathaushonig“ wird die goldgelbe Köstlichkeit heißen, die zigtausende fleißige Bienen in den vergangenen Wochen in der Nähe des kommunalen Verwaltungsgebäudes gesammelt haben. Mit 49,7 Prozent lag dieser Name am Ende eines Online-Votings für WN-Leser klar vorne. „Großartiger Kleinstadthonig“ (20,6 %), „Bienenstark: Telgter Rathaushonig“ (24 %) und „Honig vom Rathausdach“ (5,8 %) waren die Alternativen, die zwar ebenfalls fleißig geklickt wurden, sich am Ende aber nicht durchsetzen konnten.

Seit dem Frühjahr hat Imker Robert Esser in luftiger Höhe vier Völker stehen. Vom Flachdach des Rathauses, nach Ansicht des Experten ein nahezu idealer Platz für seine fleißigen Helfer, starten die Bienen unter anderem in die nahen Emsauen. Der Ertrag ist gut. Die erste Ernte, so der Imker, habe rund 40 Kilogramm der goldgelben Leckerei ergeben. Der Honig wurde bereits geschleudert und für den Verkauf vorbereitet, lediglich der Name fehlt noch. Den wird eine Druckerei, mit der Esser seit Jahren zusammenarbeitet, auf Etiketten drucken, die dann die Gläser zieren werden.

Ab Mitte August soll die Leckerei vom Rathausdach sowohl bei dem Imker selbst als auch bei „Tourismus & Kultur“ im Treffpunkt Telgte in 250-Gramm-Gläsern zum Verkauf bereitstehen. Einen genauen Starttermin für den Verkauf gibt es derzeit noch nicht. Erst müssen die Etiketten, die weitere imkereispezielle Angaben enthalten müssen, produziert werden. „Wir werden Interessierte rechtzeitig informieren“, betonen die Verantwortlichen von „Tourismus & Kultur“.

Die Idee für die Bienenvölker auf dem Rathausdach hatte Bürgermeister Wolfgang Pieper, der bereits von Kindesbeinen an über seinen Großvater eine besondere Beziehung zu Bienen hat. Weniger dieser Aspekt als mehr die Förderung der Artenvielfalt und des Insektenschutzes stand allerdings im Vordergrund. Imker Robert Esser war sofort von der Idee angetan, denn die nahen Emsauen sind ein nahezu ideales „Arbeitsfeld“ für seine Bienen. Insgesamt 68 Völker hat der Westbeverner an verschiedenen Stellen in der Region verteilt. Ein weiteres Projekt zur Förderung der Biodiversität macht er zusammen mit der Stadt an der Festwiese in Westbevern.

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