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Vertrag zur interkommunalen Zusammenarbeit unterzeichnet

TEO klärt Abwasser der neuen JVA

Telgte

Besiegelt wurde die interkommunale Zusammenarbeit bei der Schmutzwasserbeseitigung der neuen Justizvollzugsanstalt (JVA) zwischen der Stadt Münster, der Gemeinde Everswinkel und dem Abwasserbetrieb TEO. Die Abwässer werden in der Kläranlage Everswinkel gereinigt.

Den Vertrag zur interkommunalen Zusammenarbeit bei der Schmutzwasserbeseitigung der neuen JVA unterzeichneten (v.l.) Oberbürgermeister Markus Lewe, Bürgermeister Sebastian Seidel und Thomas Taugs vom Abwasserbetrieb TEO. Foto: TEO

Die interkommunale Zusammenarbeit bei der Schmutzwasserbeseitigung der neuen Justizvollzugsanstalt (JVA) zwischen der Stadt Münster, der Gemeinde Everswinkel und dem Abwasserbetreib TEO (Telgte, Everswinkel, Ostbevern und Beelen) nimmt Gestalt an. Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe, Everswinkels Bürgermeister Sebastian Seidel und der Vorstand des Abwasserbetriebs TEO, Thomas Taugs, unterzeichneten den Vertrag am Montag im münsterischen Rathaus.

Oberbürgermeister Markus Lewe lobte die Kooperation. „Auf der Suche nach der besten Lösung ist es wichtig, auch über die Stadt- und Gemeindegrenzen hinaus zu schauen. Wir sind für die Unterstützung aus den Nachbarkommunen sehr dankbar“, wird Lewe in einer Pressemitteilung der Stadt Münster zitiert.

Gemeinschaftliche Lösung erarbeitet

Gebaut wird die neue JVA vom Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW an der Telgter Straße auf dem Gebiet der Stadt Münster und in direkter Nachbarschaft zur Gemeinde Everswinkel. Mit Blick auf die „Grenzlage“ entstand bereits 2018 bei den beteiligten Kommunen die Idee, die Aufgabe der Schmutzwasserbeseitigung für die JVA gemeinschaftlich zu lösen. Denn während die Kläranlage Loddenbach im Südosten Münsters bereits am Rande der Auslastung arbeitet, hat die Kläranlage Everswinkel noch freie Kapazitäten. Doch bevor konkrete Verabredungen getroffen werden konnten, standen zunächst aufwendige rechtliche, technische und wirtschaftliche Prüfungen auf dem Programm, heißt es im Pressetext. Inzwischen liegen alle erforderlichen Beschlüsse der politischen Gremien vor, sodass nun mit der Vertragsunterzeichnung der nächste Schritt gegangen werden konnte.

Konstruktive Zusammenarbeit

„Die Anbindung der JVA an die Kläranlage in Everswinkel ist ein sehr gutes Beispiel interkommunaler Zusammenarbeit. Alle, die zum Gelingen beigetragen haben, können stolz auf das Ergebnis sein“, sagte Bürgermeister Sebastian Seidel, und Thomas Taugs vom Abwasserbetrieb TEO ergänzte: „Durch die von Anfang an konstruktive Zusammenarbeit wurde in den letzten Jahren erfolgreich ein gemeinsamer Weg zu einer effizienten Abwasserbeseitigung gestaltet. Im Ergebnis werden dabei über die nächsten Dekaden Vorteile für alle Partner erzielt.“

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