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Projektkurs am Gymnasium hat Bürgermeister Wolfgang Pieper zu Gast

Thema mit hoher Aktualität

Telgte

Mit den Teilnehmern eines Projektkurses am Gymnasium diskutierte Bürgermeister Wolfgang Pieper unter anderem über den Klimawandel und die lokalen Einflussmöglichkeiten.

Von Lukas Dirks

Mit den Teilnehmern eines Projektkurses am Gymnasium diskutierte Bürgermeister Wolfgang Pieper unter anderem über den Klimawandel und die lokalen Einflussmöglichkeiten. Foto: Lukas Dirks

Ein etwas anderer Unterricht fand jetzt für die Teilnehmer des „Get active“ Erdkunde/Sozialwissenschaft-Projektkurses am Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium statt: Die Mitglieder des Abschlussjahrgangs hatten Wolfgang Pieper zu einer Expertenbefragung eingeladen, und der Bürgermeister informierte die Oberstufenschüler über Klimaschutzprojekte der Stadt.

Unter der Leitung der beiden Lehrer Silke Groß und Mario Möhlenkamp beschäftigt sich der Projektkurs – das ist ein zusätzlicher Kurs im Abschlussjahr, der alternativ zu einer Facharbeit belegt wird – nicht nur mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und politischen Kontroversen zum Thema Klimawandel, sondern bietet nach Angaben der Verantwortlichen auch die Möglichkeit, in Kleingruppen eigene Projekte zum Klimaschutz zu entwickeln und selbst aktiv zu werden.

Im Schulgarten hob der Gast in seinen Ausführungen die Aktualität des Klimawandels hervor und unterstrich den Einfluss des Menschen auf die Erderwärmung. „Es muss frühzeitig gehandelt werden, um der Erde ausreichend Zeit zur Regeneration zu geben”, so Pieper.

Auch das Ziel der Stadt Telgte, bis 2040 klimaneutral zu werden, wurde thematisiert. Doch der Bürgermeister räumte ein, dass das Einhalten der gesetzten Ziele nicht leicht werde und eine gute Zusammenarbeit erfordere. Eine vollständige Versorgung der Stadt durch Erneuerbare Energien sowie eine darauf abgestimmte Stadtentwicklung seien einige der Ziele in diesem Zusammenhang, sagte er unter anderem.

Auch die Schüler kamen zu Wort, stellten Fragen und präsentierten erste Projektideen, die auf positive Rückmeldung stießen und mit guten Ratschlägen, Kontakten und Telefonnummern vom Bürgermeister unterstützt wurden.

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