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Radelnder Besuch in der Emsstadt

„Tour de Fair“ führt nach Telgte

Telgte

Sie wollen die Idee des Fairen Handels mehr ins Bewusstsein der Öffentlichkeit tragen und radelnb dafür hunderte Kilometer: Die Teilnehmer der mittlerweile 19. „Tour de Fair“ machten nun Station in Telgte.

Von und

Zu einem Imbiss waren die Fairtrade-Gäste eingeladen. Mitarbeiterinnen vom Eine- Genießen und zur Erfrischung vorbereitet. Dabei fand ein anregender Austausch statt. Foto: privat

Radelnden Besuch hatte jetzt das Team des Eine-Welt-Ladens St. Marien von Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrern der „Tour de Fair“. Bei dieser Veranstaltung traten 23 Weltladen-Vertreterinnen und Vertreter aus ganz Deutschland (Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Hessen, Niedersachsen, NRW, aus Bremen, Berlin, und Schwerin) in die Pedale, um für den Fairen Handel zu werben.

Seit 2002 finden diese Touren laut einer Pressemitteilung jeden Sommer – mit Ausnahme der vergangenen beiden Jahre – in einer anderen Region Deutschlands statt. Die Tour wird von Weltläden der jeweiligen Region organisiert.

„Das gemeinsame Ziel der Radler und der Weltläden vor Ort ist es, die Idee des Fairen Handels mehr ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu tragen und in einen Erfahrungsaustausch zu treten“, heißt es in der Mitteilung weiter. Dies geschehe in einer sehr umweltfreundlichen Weise, in dem nämlich von Weltladen zu Weltladen mit dem Fahrrad gefahren werde.

Die Route

Die nun 19. „Tour de Fair“ führte die Teilnehmer vom 1. bis zum 7. August durch das Emsland, die Grafschaft und das Münsterland. Sie startete in Osnabrück, und an sieben Tagen bewältigten die Fairtradeler von Osnabrück über Lingen und Nordhorn bis nach Münster und Telgte eine Strecke von fast 300 Kilometern und besuchten dabei zahlreiche Weltläden in dieser Region.

Neben dem sportlichen und klimafreundlichen Aspekt geht es bei der „Tour de Fair“ darum, die Idee des Fairen Handels noch bekannter zu machen. Zwar können viele mit dem Begriff Fairer Handel etwas anfangen. Dennoch bemerken die vor allem ehrenamtlich Engagierten, dass noch Aufklärungsarbeit nötig ist. „Wir merken, dass die Menschen sich immer öfter damit befassen, woher die Waren kommen, die sie konsumieren. Und vielen ist es wichtig, dass diese unter fairen Bedingungen produziert wurden“, erklärte Ulla Voß vom Eine-Welt-Team St. Marien bei der Begrüßung der Fairtradegruppe auf dem Kirchplatz und der Besichtigung des Ladens.

Bürgermeister Wolfgang Pieper begrüßte ebenfalls die Fairtradel-Gruppe und konnte gleichzeitig mit der Nachricht aufwarten, dass der Stadt Telgte erneut der Titel „Fairtrade-Stadt” verliehen wurde. Er dankte den vielen Ehrenamtlichen, den Schulen, Kirchen. Gruppen und Vereinen ebenso wie dem Stadtrat und den Beteiligten aus der Wirtschaft, die sich für die Ziele des Fairen Handels in der Stadt Telgte einsetzen. Angesichts der Situation in vielen Ländern der Erde, die durch Hunger, Flucht, und Klimakatastrophen gekennzeichnet ist, zollte er der Fair-Radgruppe hohe Anerkennung und dankte ihr für ihren Beitrag zum Umdenken für den fairen Konsum.

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