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Brut- und Setzzeit beginnt

Unbedingt auf den Wegen bleiben

Telgte

Der Hegering Telgte-Westbevern bittet Erholungssuchende und Hundehalter in der Brut- und Setzzeit um Rücksicht und die Einhaltung einiger Verhaltensregeln.

plk

Hegeringleiter Reinhard Pröbsting steht an einem Waldweg inmitten des Naturschutzgebietes Emsaue vor einem Hinweisschild des Kreises Warendorf. Foto: Bernd Pohlkamp

Wenn im Frühling die Temperaturen steigen, beginnt in der Natur die Brut- und Setzzeit. Hasen, Enten, Gänse, Füchse, Rehe und alle Singvögel bringen in dieser Zeit ihren Nachwuchs zur Welt. Doch auch der Wildwechsel findet verstärkt statt. Darum muss besonders auf den Straßen, die mit Schildern „Vorsicht Wildwechsel“ versehen sind, vorsichtig gefahren werden.

Damit die Jungtiere sicher aufwachsen können, bittet der Hegering Telgte-Westbevern Erholungssuchende und Hundehalter um Rücksicht und Einhaltung einiger Verhaltensregeln. Hegeringleiter Reinhard Pröbsting empfiehlt, beim Freizeitsport in der Natur auf den Wegen zu bleiben und Hunde an der Leine zu führen. Denn frei laufende Hunde seien eine Gefahr für tragende Tiere und brütende Vögel und deren Nachwuchs. Pferdesportler werden gebeten, nur auf den gekennzeichneten Reitwegen zu reiten. Die Corona-Pandemie habe dazu geführt, dass viel mehr Menschen als früher Wälder und die Naturschutzgebiete aufsuchten. Umso wichtiger sei die Rücksichtnahme durch den Menschen.

„Wildtiere“, so Reinhard Pröbsting, „halten sich gerne im Dickicht der Wälder sowie auf Feldern, Wiesen und in Hecken auf.“ Es sei daher wichtig darauf zu achten, dass Wanderer oder Erholungssuchende diese Ruhezonen mieden und Wege nicht verließen. Reinhard Pröbsting bittet auch darum, keine Abfälle im Wald zu hinterlassen.

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