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Unbeschrankte Bahnübergänge 

Ist eine zeitnahe Schließung geplant?

Telgte

Am Montag hat es am Bahnübergang auf Höhe der Einmündung Kiebitzpohl einen tödlichen Unfall gegeben. Eine CDU-Anfrage zur „Sicherung der unbeschrankten Bahnübergänge im Stadtgebiet Telgte“ wird aus diesem traurigen Anlass hochaktuell.

Von Stefan Flockert

Mit lautem Hupen kündigt sich die Eurobahn an den unbeschrankten Bahnübergangen wie hier unweit des Jägerhauses an. Foto: Stefan Flockert

Über die Zukunft der unbeschrankten Bahnübergänge entlang von B 51 und B 64 soll in der Sitzung des Bau- und Planungsausschusses berichtet werden.

Eine CDU-Anfrage zur „Sicherung der unbeschrankten Bahnübergänge im Stadtgebiet Telgte“, die die Fraktion am 8. August für die Sitzung des Bau- und Planungsausschusses am 25. August gestellt hatte, wird aus einem traurigen Anlass hochaktuell. Am Montag war am Übergang am Rochus-Hospital ein 53-jähriger Münsteraner von einer Eurobahn erfasst und getötet worden.

Die CDU-Fraktion bittet um einen Sachstandsbericht zum Stand der Arbeiten an der vorgesehenen Schließung und der technischen Sicherung der unbeschrankten Bahnübergänge im Telgter Stadtgebiet. Neben den Übergängen in Richtung Warendorf entlang der B 64 seien die ungesicherten Bahnübergänge im westlichen Stadtbereich der Bahnlinie Richtung Münster von besonderem Interesse.

Unverändert hohe Unfallgefahr

„In der Vergangenheit sollten diese Sicherungen beziehungsweise Schließungen im Zusammenhang mit dem Ausbau der Bundesstraße 51 erfolgen“, schreibt Fraktionschef Christoph Boge. „Bekanntlich hat der Landesbetrieb Straßen NRW bereits vor längerer Zeit diese Ausbauplanungen auf Eis gelegt. Daher stellt sich die Frage der Sicherung dieser Übergänge nunmehr vor einem neuen Hintergrund. Aufgrund der unverändert hohen Unfallgefahr der unbeschränkten Bahnübergänge dürfte die Dringlichkeit dieser Maßnahmen unstrittig sein.“

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