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Generalversammlung

Vadruper Schützen sind gut aufgestellt

WestBevern

Für die Bürgerschützen in Westbevern-Vadrup kann das Vereinsleben gerne wieder beginnen. Das meinen die 632 Mitglieder des Vereins. Doch der Vorsitzende, Reinhard Wendker, bat im Rahmen der Generalversammlung um Verständnis, dass dennoch zukünftige Veranstaltungen in Abstimmung und mit Zustimmung der Stadt erfolgen müssen im Hinblick auf die Pandemiezeiten.

Von Bernhard Niemann

50 Mitglieder des Bürgerschützenvereins waren zur Generalversammlung gekommen. Sie alle waren vor Ort zuvor negativ auf Corona getestet worden. Foto: Bernhard Niemann

Einstimmigkeit bei den Wahlen zum Vorstand, eine solide Finanzlage, Konstanz bei der Mitgliederzahl, eine Vereinsöffnung für Frauen und divers geschlechtliche Menschen – mit dieser guten Basis startet der Schützenverein Westbevern-Vadrup in die Zukunft, in der nach den Wünschen der 632 Mitglieder wieder wie gewohnt Veranstaltungen durchgeführt werden können.

Der Vereinsvorsitzende Reinhard Wendker bedankte sich im Rahmen der Generalversammlung in Pieser’s Gasthaus für die Treue und das Vertrauen der Mitglieder in den schwierigen Pandemiezeiten. „Zukünftige Veranstaltungen sollten aber die Zustimmung der Stadt erhalten“, bat Wendker um Verständnis. Rund 50 Mitglieder, allesamt vor Ort negativ auf Corona getestet, waren zur Generalversammlung gekommen. Nach dem Jahresbericht des ersten Kassenwartes Michael Gerbert mit einer positiven Bilanz für Einnahmen und Ausgaben und dem Jahresbericht des Schriftführers Karl-Heinz Cieslik gingen die turnusgemäß anstehenden Wahlen in Windeseile über die Bühne. Einstimmig für weitere zwei Jahre in ihren Ämtern bestätigt wurden: Thomas Nosthoff (zweiter Vorsitzender), Michael Gerbert (erster Kassenwart), Peter Rottwinkel (Oberst), Maik Niese (Zugführer zweiter Zug) und Jochen Niemann (zweiter Schießwart). Alexander Holthaus tritt als zweiter Schriftführer die Nachfolge von Manuel Dange an, der aus zeitlichen Gründen nicht mehr kandidierte, er fungiert nun als Beisitzer. Als neuer Kassenprüfer wurde Werner Schlautmann (für Klaus Tepper) gewählt. Patrick Nosthoff gehört als Nachfolger des verstorbenen Hubert Severt nun dem Team der Fahnenoffiziere an, das Ralf Westbrock, Berthold Wewelkamp, Berni Bitter, Franz- Josef Gausepohl und Thomas Schulze Hobbeling bereits bilden.

Sozial hat sich der Schützenverein mit einer Spende für die Flutopfern sowie für den Vadruper Fanfarenzug engagiert.

Abgestimmt wurde anschließend über die bereits 2020 erörterten Satzungsänderungen: Demnach ist eine Vereinsmitgliedschaft mit Vollendung des 16. Lebensjahrs möglich. Schützenkönig oder Schützenkönigin kann nur werden, wer drei Jahre Mitglied im Schützenverein ist. Der Austritt ist in schriftlicher Form zu erklären. Bekanntmachungen können im Schaukasten auf dem Brinker Platz eingesehen werden.

Einen Blick in die Zukunft gab es auch: Am 4. September findet ein Familiennachmittag mit Biwak und Kinderbelustigung auf dem Schützenplatz statt. Die sonst am ersten September-Wochenende stattfindende „Schnatfahrt“ findet nicht statt. Eingeladen sind die Mitglieder zum Totengedenken am Volkstrauertag (14. September) unter Organisation des BSV Westbevern-Dorf. Vom 26. bis zum 28. November findet das Weihnachtsbraten-Schießen statt. Beteiligen wird sich der Vadruper Verein auch am Vadruper Weihnachtsmarkt (5. Dezember). Gebildet wurde auch ein Planungsgremium aus sechs Mitgliedern, das sich mit den Vorbereitungen für das Jubiläum „250 Jahre Schützenverein Westbevern-Vadrup“ befasst. André Schutze Hobbeling stellte das Konzept der Jubiläumsveranstaltung vor.

keine Schnatfahrt

Einladungen zu Jubiläumsveranstaltungen liegen den Vadrupern von verschiedenen Vereinen für 2022 bereits vor.

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