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Telgter Hanse wünscht sich Rücken- statt Gegenwind

Verdi blockiert Wirtschaft

Telgte

Die Telgter Hanse kann überhaupt nicht verstehen, dass die Gewerkschaft Verdi verkaufsoffene Samstage durch ihre Klage verhindert hat.

wn

Für Hanse-Vorsitzende Walburga Westbrock ist die Klage von Verdi vollkommen unverständlich. Foto: Große Hüttmann

Viele Unternehmen und auch der kleinteilige Einzelhandel, die Gastronomie und zahlreiche Dienstleister befänden sich aufgrund der aktuellen Situation in einer schwierigen Situation, heißt es in einer Pressemitteilung der Telgter Hanse. Zahlreiche frequenzbringende Veranstaltungen wie zum Beispiel das Stadtfest „Komm auf die Wiese, Luise“ oder der Mariä-Geburts-Markt in Kombination mit verkaufsoffenen Sonntagen sind 2020 entfallen. Ob der „Telgter Dreiklang Markt“ im Dezember stattfinden kann, ist fraglich.

Die Hanse hatte sich mit Unterstützung der Stadt Telgte bemüht, weitere verkaufsoffene Sonntage ohne Anlassbezug zu beantragen. Diese Möglichkeit wollte Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart den Kommunen erlauben, um den Umsatzeinbußen der letzten Monate zu begegnen. „Die erfolgreiche Klage von Verdi gegen die zusätzliche Möglichkeit der Sonntagsöffnung wirkt auf den Vorstand der Telgter Hanse vollkommen unverständlich, weil unter anderem auch ehrenamtliches Engagement zur Vitalisierung der Altstadt zunichte gemacht wird. Wir benötigen Rückenwind in dieser Zeit und keinen Gegenwind“, so Vorstandsvorsitzende Walburga Westbrock bei der jüngsten Vorstandssitzung der Hanse.

Weitere Themen der Sitzung waren die anstehende Mitgliederversammlung am 30. September, die Weiterentwicklung der „langen Samstage“ sowie erste Überlegungen hinsichtlich der Projekte im Jahr 2021.

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