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Lesermeinungen rund um die Baustellen und Staus in Telgte

Von Verständnis bis Kopfschütteln

Telgte

Die Berichterstattung über die zahlreichen Baustellen in Telgte und die damit zumindest während der Hauptverkehrszeiten oft verbundenen Staus haben viele Leserinnen und Leser bewegt.

Jan Schürmann hätte sich gewünscht, dass die Ampelphase an der Günter-Grass-Brücke während der Baustellenphase verlängert worden wäre, um die Staus zu minimieren. Foto: Andreas Große Hüttmann

Die Berichterstattung über die zahlreichen Baustellen in Telgte und die damit zumindest während der Hauptverkehrszeiten oft verbundenen Staus haben viele Leserinnen und Leser bewegt.

„Unserer Meinung nach ist es eine totale Fehlplanung, so viele Baustellen gleichzeitig in der Innenstadt anzufangen. Wurde hier im Vorfeld mal darüber nachgedacht, wo der Verkehr bleibt? Und die Anwohner in der Innenstadt sind wieder betroffen. Man traut sich schon fast nicht mehr, Besuch nach Telgte einzuladen. Vor ein paar Tagen kam ein Berater der Bausparkasse zu uns. Er brauchte 40 Minuten – von der Schillerstraße bis zur Grabenstraße“, sagt Dietmar Möllers.

So ein Baustellenchaos sei kein Einzelfall: „ Als vor einigen Jahren der neue Kreisverkehr und der neue Lidl gebaut wurden, gab es auch erhebliche Verkehrsbehinderungen“, erinnert er sich.

„Sich beschweren ist womöglich ein Volkssport geworden – angefeuert durch die Pandemie. Ich habe viel Verständnis für Menschen, die berufsbedingte Nachteile haben durch die gehäuften Sperrungen. Das ist ein Ärgernis, welches man jedoch in Zusammenarbeit von Stadtwerken und Landkreis hätte entschärfen können: Die Menschen muss man mitnehmen. Wenn man weiß, dass es vorübergehende einschränkende Maßnahmen geben wird, hat man mehr Verständnis und kann über Alternativen nachdenken. Wissen im Vorhinein ist grundsätzlich eine Erleichterung und kann über die Medien oder mit Wurfsendungen an den Menschen gebracht werden“, schreibt Corinna Reinke unter anderem.

Und sie betont: „Im Übrigen funktioniert es auch manchmal ganz gut, wenn man versucht, vorübergehende Unbequemlichkeiten, die allen zugute kommen, eine Weile einfach zu ertragen.“

Jan Schürmann wiederum schreibt: „Sehr amüsiert und erfreut habe ich den Unmut des Heizungsbauers aus dem Emsland zur Kenntnis genommen. Ich kann mich seiner Meinung nur anschließen. Ich selber wohne im Süden Telgtes und gerade wenn die Schranken geschlossen sind, gibt es einen wahnsinnigen Rückstau, meistens bis zum Kreisverkehr beim neuen Lidl. Man benötigt dann mindestens 20 Minuten, um auf der anderen Seite der Bahnlinie zu sein. In der Gegenrichtung, ist dies ebenfalls der Fall“, schreibt er.

Und weiter: „Ich verstehe nicht, warum zum einen die Bahnschranken immer so früh geschlossen werden, bevor ein Zug kommt – dies gilt übrigens für die ganze Strecke von Münster bis nach Rheda-Wiedenbrück.“

Und weiter heißt es in seiner Stellungnahme: „Zum anderen kann ich nicht nachvollziehen, warum die Grünphase an der Kreuzung an der Günther-Grass-Brücke nicht aufgrund der Baustelle am Münstertor verlängert wurde. Dies gilt für beide Fahrtrichtungen. Ebenfalls könnte man den neuen Bahnübergang an der Warendorfer Straße endlich fertigstellen, sodass hier etwas von dem Verkehr umgeleitet wird. Es hätte eine viel bessere Kommunikation stattfinden müssen.“

Abschließend gibt er zu bedenken: „Wie viele unnötige Abgase durch diesen Baustellenwahnsinn in die Luft gelangen“ Wir haben einen grünen Bürgermeister, dieser müsste doch bitte auf den Putz hauen und sich dieser Sache annehmen.

Während viele Autofahrer von dem Problem betroffen sind, hat Andreas Seipelt gut lachen. Er schreibt: „Ich habe kein Problem damit, da ich mit dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs bin.“

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