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35 Teilnehmer folgen der Einladung des Krink

Wandern liegt im Trend

Westbevern

Nach der Absage im vergangenen Jahr, konnte der Westbeverner Krink seine traditionelle Winterwanderung in diesem Jahr wie geplant unter Einhaltung der 2G-Regel durchführen. Und das Bedürfnis nach solcherlei Veranstaltungen sei da, sagte Krink-Vorsitzende Friederike von Hagen-Baaken. Rund 35 Teilnehmer wanderten 7,3 Kilometer bis in die Klatenberge und zurück nach Westbevern.

Von Bernhard Niemann

Bevor die Wanderung des Krink mit rund 35 Teilnehmern startete, wurden bei allen Wanderern die 2G-Nachweise kontrolliert. Foto: Bernhard Niemann

Wandern ist angesagt. Und das bewiesen auch rund 35 Teilnehmer, die sich an der traditionellen Winterwanderung des Westbeverner Krink beteiligten. Unter ihnen auch zahlreiche Jugendliche. „Klasse, dass ihr so zahlreich erschienen seid. Man merkt, dass das Bedürfnis wieder im größeren Kreis zu wandern, sich zu treffen und Gespräche zu führen, da ist“, sagte Friederike von Hagen-Baaken, Vorsitzende des Krink bei der Begrüßung am Speicher. Ihr besonderer Willkommensgruß galt der stellvertretenden Bürgermeisterin Tatjana Scharfe, die in Vertretung des Bürgermeisters Wolfgang Pieper an der Wanderung teilnahm und gleichzeitig Grüße übermittelte. „Ich selbst wandere gerne. Ein Lob aber an den Krink, der es versteht immer wieder aufs neue Wanderfreudige in großer Zahl zu motivieren, um dabei zu ein. Es macht Spaß, ich habe mir extra heute die Zeit genommen um dabei zu sein.“

Genehmigung mit 2G

Das Ordnungsamt Telgte hatte die Wanderung unter Einhaltung der aktuell gültigen Coronaschutzverordnung, insbesondere unter Einhaltung der 2G-Regel, genehmigt. Zu Beginn der Wanderung wurden vom Veranstalter die amtlichen Zertifikate inklusive Ausweisdokument überprüft. „Jeder achte bitte auch auf sich selbst“, so Josef Sickmann, der die 7,3 Kilometer lange Wandertour ausgearbeitet hatte und im Vorfeld bereits selbst abgegangen war, so dass er entlang des Weges die Teilnehmer immer wieder mit Informationen versorgen konnte.

Josef Sickmann

Pünktlich um 13.30 Uhr gab der Organisator das Zeichen „Auf geht‘s!“ Über die Holzbrücke, die vom Dorfplatz über die Bever führt, vorbei am Friedhof in den Straßenzug Mersch, Philippsheide bis zu den Klatenbergen führte die Wanderung, ehe es an der bekannten „Wacholderheide“ einen kurzen Stopp gab. Dort wurden nach einer Abholzaktion vor vielen Jahren vom BUND Setzlinge von Wacholder- und Heidepflanzen auf einer Fläche von 3,5 Hektargepflanzt. Ein bis zwei Mal im Jahr sorgen Schafe dafür diese wertvolle Kulturlandschaft zu erhalten. Sie fressen den unerwünschten Gehölzaufwuchs ab und die Heide kann sich verjüngen und weiter ausbreiten.

Glühwein zum Abschluss

Weiter ging es dann bis zur Kreuzwegstation am „Kalvarienberg“. Der Kreuzweg wurde um 1850 erstellt, berichtete Josef Sickmann den aufmerksamen Zuhörern. Nach rund zwei Stunden hatten die Wanderer den Dorfkern wieder erreicht. Ihr Dank galt Josef Sickmann für die Organisation und Information der 23. Winterwanderung des Westbeverner Krink. Alle die mitgewandert waren, bekamen als Überraschung und auch Dank einen Glühwein, der bei dem regnerischen und windigen Wetter passend war.

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