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Landtagsabgeordneter Daniel Hagemeier im lokalpolitischen Austausch

Weitere Fördergelder in Aussicht

Telgte

Die kommunale Basis wird in der Landeshauptstadt nicht aus den Augen verloren. Das versicherte der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Daniel Hagemeier anlässlich seiner Bürgermeistergespräche zum Jahresbeginn.

Daniel Hagemeier (r.) stattete Bürgermeister Wolfgang Pieper (2.v.r.) im Rathaus einen Besuch ab. Bei dem Gespräch waren auch Josef Strotmeier und Christoph Boge (l.) dabei. Foto: CDU

„Die kommunale Familie ist mir wichtig“, machte Daniel Hagemeier im Telgter Rathaus deutlich. Im Rahmen seiner Bürgermeistergespräche zum Jahresbeginn besuchte der heimische CDU-Landtagsabgeordnete jetzt Bürgermeister Wolfgang Pieper. Beim Gespräch dabei waren auch die CDU-Ratsherren Christoph Boge und Josef Strotmeier.

Die Wertschätzung der kommunalen Ebene finde auch Niederschlag in der Politik der CDU-geführten Landesregierung, schreibt Hagemeier in einer Pressemitteilung. Über 14 Milliarden Euro flössen in diesem Jahr an die Städte und Gemeinden in NRW: „So viel wie nie zuvor.“ Dabei stiegen die Schlüsselzuweisungen für Telgte um rund 156 000 auf rund 2,7 Millionen Euro.

Förderprogramme des Landes

Dass die Landesregierung kommunalfreundlich handele, konstatierte auch Wolfgang Pieper. Neben den Schlüsselzuweisungen profitiere Telgte in erheblichem Maße von den Förderprogrammen des Landes. „Ohne diese Fördermöglichkeiten hätten wir Projekte beispielsweise im Radwegebau nicht umsetzen können“, so der Bürgermeister.

In absehbarer Zeit werden weitere Fördermittel in die Wallfahrtsstadt fließen, der SV Ems Westbevern bekomme 88 000 Euro für ein Kleinspielfeld, kündigte Hagemeier an. Die zehn Prozent Eigenanteil übernehme die Stadt gerne, versicherte Pieper: „Das ist gut investiertes Geld.“

Neben der verlässlichen Finanzierung der Kommunen vernachlässige die Landesregierung auch weitere dringende Aufgaben nicht, ist Hagemeier überzeugt. Über elf Prozent des Landeshaushaltes 2022 flössen in Investitionen – ein Wert, den auch Pieper würdigte: „Das ist gut.“ Schwerpunkte setze man in den Bereichen Bildung, Innere Sicherheit, Klimaschutz und Digitalisierung, so Hagemeier: „Wir gehen beim Kohleausstieg voran, setzen auf die Wasserstoffwirtschaft und belegen beim Ausbau der erneuerbaren Energien im Ländervergleich vordere Plätze.“

Geld für den Klimaschutz

Bis 2030 wolle man die Treibhausgasemissionen gegenüber 1990 um 65 Prozent und bis 2040 sogar um 88 Prozent reduzieren. Im Landeshaushalt 2022 stehe erneut mehr Geld für den Klimaschutz zur Verfügung: „Wir haben die Mittel für Energiewende und Klimaschutz mehr als vervierzehnfacht und sind in NRW Spitzenreiter bei der Senkung des CO2-Ausstoßes.“

Zu lokalen Themen wie der nicht wirklich barrierefreien Gleisüberquerung am Telgter Bahnhof und der Verkehrssituation in Westbevern wolle er auf Landesebene Gespräche mit der neuen Verkehrsministerin Ina Brandes Ende Januar führen, versicherte Hagemeier und machte deutlich, auch weiterhin mit Bürgermeister Wolfgang Pieper im Austausch bleiben zu wollen. „Ein enger Kontakt zu allen Bürgermeistern im Wahlkreis ist mir wichtig.“

Josef Strotmeier und Christoph Boge machten deutlich, dass die Verkehrssituation im Ortsteil Westbevern seit vielen Jahren sehr angespannt sei und dass man mit den Bürgern in Westbevern aber auch mit der Verwaltung sowie Straßen NRW im Gespräch stehe. „Wir brauchen eine tragfähige Lösung mit allen Beteiligten“, so Josef Strotmeier und Christoph Boge.

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