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Infoabend zum Siedlungsgebiet rund um den Heideweg

Wertvolles Baupotenzial vorhanden

Telgte

Aufgrund der hohen Nachfrage nach Wohnraum und im Sinne der Nachverdichtung und des Flächensparens bietet die Siedlung rund um den Heideweg wertvolles Potenzial. Das wurde bei einem Infoabend der Verwaltung deutlich.

Um das Siedlungsgebietes rund um den Heideweg zu optimieren, bedarf es einer Neuaufstellung des Bebauungsplanes. Diesen vorzustellen war nun das Ziel eines Infoabends der Telgter Stadtverwaltung. Rund 40 Interessierte versammelten sich dazu im großen Sitzungssaal des Rathauses. Bürgermeister Wolfgang Pieper sprach einleitende Worte zum Bauleitplanverfahren und den räumlichen Gegebenheiten des Siedlungsbereiches. Große Gärten und eine homogene Bauweise prägen das Bild des Quartiers.

Die großzügig geschnittenen Grundstücke bieten laut einer städtischen Mitteilung Platz für eine rückwärtige Bebauung in zweiter Reihe. Aufgrund der hohen Nachfrage nach Wohnraum und im Sinne der Nachverdichtung und des Flächensparens bietet die Siedlung wertvolles Potenzial.

Carsten Lang vom Planungsbüro „WoltersPartner“ erläuterte das Bebauungsplanverfahren und den aktuellen Planungsstand. Es wurde zudem auf die aktuell laufende frühzeitige Beteiligung verwiesen, bei der jede Bürgerin und jeder Bürger die Möglichkeit zur Stellungnahme hat. Diese Beteiligungsmöglichkeit am Verfahren läuft noch bis zum 1. Juli und kann auch online unter telgte.de erfolgen.

Die Veranstaltung bot Gelegenheit, ein Meinungsbild einzufangen und kritische wie positive Stimmen und Hinweise aufzunehmen. Das Stimmungsbild wird seitens der Stadt aufgenommen und findet Beachtung im weiteren Planungsverlauf.

Aufstellung des Bebauungsplanes

Ein eindeutiges Ja gab es von allen Anwesenden zur Aufstellung des Bebauungsplanes, um die geordnete und einheitliche Nachverdichtung und Entwicklung des Gebietes zu steuern.

Differenzierte Meinungen gab es zu der möglichen Geschossigkeit der rückwärtigen Baufelder: Während einige Anliegerinnen und Anlieger zu einer 1,5-Geschossigkeit mit Satteldach tendieren, sehen andere hingegen eine eingeschossige Bungalow-Bauweise von Vorteil, um die Einblicke in die vorhandenen Gärten zu verringern. So sprachen sich einige Anwesende für die besondere Qualität der Siedlung aufgrund der großzügigen Gärten und des somit unverbauten Raumes aus. Andere sehen die aktuell im Bebauungsplan ausgewiesene Eingeschossigkeit der Baufelder als unwirtschaftlich und die darin mögliche Wohnungsgröße zu klein an.

Die Stadtverwaltung wird die frühzeitige Beteiligung und die eingehenden Stellungnahmen im Verfahren auswerten und die Planungsunterlagen daraufhin prüfen und aktualisieren. Im nächsten Schritt wird dann der Ausschuss für Planen, Bauen und Umwelt der Stadt Telgte gegen Ende des Sommers über den Bebauungsplanentwurf und die nächste Offenlegung entscheiden.

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