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Museum Religio

Zeitgeschichte in die Krippe integriert

Telgte

„Geheimnis der Heiligen Nacht 2.0“ ist das Thema der 81. Krippenausstellung im Religio, die noch bis zum 23. Januar besucht werden kann. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erzählen, im Rahmen einer kleinen Serie, was ihre „Lieblingskrippe“ ist und warum sie diese auserwählt haben.

-plk-

Die stellvertretende Museumsleiterin Malin Drees schätzt besonders diese „Coronakrippe“, die ein Stück Zeitgeschichte einfließen lasse. Foto: Bernd Pohlkamp

„Geheimnis der Heiligen Nacht 2.0“ ist das Thema der 81. Krippenausstellung im Religio, die noch bis zum 23. Januar besucht werden kann. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erzählen, im Rahmen einer kleinen Serie, was ihre „Lieblingskrippe“ ist und warum sie diese auserwählt haben.

Für die stellvertretende Museumsleiterin Malin Drees ist die von Marian Ulc angefertigte sogenannte „Coronakrippe” gelungen, beeindruckend und spannend zugleich, weil dieses Werk des polnischen Holzbildhauers die Zeitgeschichte in die Kunst einfließen lasse und das Kunstwerk ein schönes Beispiel für die Darstellung der aktuellen Ereignisse rund um Corona sei.

Die Figuren – wie die Heiligen Drei Könige – hat Marian Uli aus Lindenholz geschnitzt, farbig gefasst und gewachst. Das besondere an den Figuren: Die Heiligen Drei Könige tragen Mundschutz und bringen Klopapier, Desinfektionsmittel und Kartoffeln mit. Von den Heiligen Drei Königen hat der Künstler noch ein weiteres Trio geschaffen, dieses ist allerdings ohne Mundschutz. Sie kommen dann zum Einsatz, wenn die Pandemie vorbei ist.

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