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Dorfwerkstatt in Westbevern

Zusammen viel erreicht

Westbevern

Die Präsentation der Ergebnisse der Dorfwerkstatt findet am Dienstag, 25. November, um 20 Uhr in der Grundschule in Vadrup statt.

A. Große Hüttmann

Rühren die Werbetrommel für die Abschlusspräsentation der Dorfwerkstatt: Heiner Schapmann und Friederike von Hagen-Baaken. Foto: Große Hüttmann

„Das Wir-Gefühl ist mit der Dorfwerkstatt noch mehr in den Mittelpunkt gerückt worden“, sagt Friederike von Hagen-Baaken. Sie und Heiner Schapmann, die zusammen mit den Leitern der Arbeitsgruppen den Prozess in den vergangenen Monaten maßgeblich vorangetrieben haben, sind rundum zufrieden mit dem Ergebnis.

Ob es um die Erhöhung der Verkehrssicherheit im Dorf oder um die Absicherung der Versorgung geht, viele zentrale Themen und Fragestellungen seien dabei diskutiert und vorangebracht worden. Anderes wiederum, etwa die Aktion „Westbevern trampt“ oder die Optimierung der Parkplatzsituation am Kindergarten Sternenzelt, sei umgehend in Angriff genommen worden.

„Das Schönste war das große Engagement aller Beteiligten“, sagt Heiner Schapmann. Rund 300 Personen seien aktiv in die einzelnen Prozesse oder Arbeitsgruppen eingebunden gewesen, einige waren sogar mehrfach engagiert. Und noch eines loben die Vertreter des Krink: „Die Toleranz und Offenheit, mit der sich alle eingebracht haben, war klasse.“

Ein zentraler Punkte der Dorfwerkstatt ist nach Meinung von Heiner Schapmann ein „Wachstum mit Augenmaß“. Das bedeute eine kontinuierliche Entwicklung, ohne dabei den dörflichen Charakter aus den Augen zu verlieren. In diesem Zusammenhang ist Friederike von Hagen-Baaken wichtig, dass beide Ortsteile als eine Einheit im Rahmen der Weiterentwicklung betrachtet werden müssten.

Die Organisatoren des Westbeverner Krink werden die Ergebnisse der Abschlussveranstaltung am Dienstag im Abschlussbericht ergänzen und eine Tabelle mit Zielen und Maßnahmen erarbeiten. Darin sollen diese nach Priorität geordnet werden.

Der Abschlussbericht soll den politischen Vertretern Westbeverns im Rat sowie der Verwaltung im ersten Quartal 2015 zur Verfügung gestellt werden. „In Diskussionen aller Beteiligten werden dann die Verantwortlichkeiten und der Zeitrahmen für die Umsetzung festgelegt. Einige Ziele werden nur durch politische Entscheidungen erreichbar, manche durch die Verwaltung und weitere wiederum durch ehrenamtliches Engagement“, betont Friederike von Hagen-Baaken.

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