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„Grüner Raum der Erinnerung“

Zwei neue Grabfelder eingesegnet

Telgte/Westbevern

Sowohl in Telgte als auch in Westbevern wurden auf den Friedhöfen jeweils „grüne Räume der Erinnerung“ eingesegnet.

Stefan Flockert

Propst Dr. Michael Langenfeld segnete den „Grünen Raum der Erinnerung“ in Westbevern ein. Mit dabei war auch Pfarrerin Sabine Elbert von der Evangelischen Kirchengemeinde sowie Vertreter der Stadt und der Friedhofsgärtner. Foto: Stefan Flockert

„Das ist schön geworden“, sagte Propst Dr. Michael Langenfeld. „Das ist wunderschön geworden“, setzte Bürgermeister Wolfgang Pieper noch eins obendrauf, als sich die beiden gemeinsam Pfarrerin Sabine Elbert auf dem Friedhof in Westbevern trafen, um die neu geschaffene, 250 Quadratmeter große Gemeinschaftsgrabanlage, den „Grünen Raum der Erinnerung“, einzusegnen.

Gleiches taten sie anschließend auch auf dem Telgter Friedhof, wo es schon ein Teilbereich dieser Art mit 130 Gräbern gab und nun ein zweites hinzugekommen ist. Das bestehende Feld hat dort eine Größe von 380, die Erweiterung umfasst 350 Quadratmeter.

Neu geschaffen wurden in Telgte 140 Gräber und in Westbevern 100. Urnen- und Sargbestattungen sind dort möglich. Die von der Friedhofsgärtnerei Böttcher, der Friedhofsgärtnerei Große Jäger und von Gartenbau Woltering gemeinsam gestaltete und auch in Zukunft betreute Anlage verspricht den Angehörigen für eine Laufzeit von 20 Jahren feste und transparente Kosten. Neben der Grabstelle sind darin ein Grabstein aus Anröchter Sandstein, die Gestaltung der Grabstelle sowie die Pflege enthalten.

„Dieses Grabfeld wertet unseren Friedhof massiv auf“, freute sich der Bürgermeister über die Gestaltung. Durch die in der Mitte der Anlage unter einem Baum positionierte Bank könnten sich die Menschen an diesem Ort der Trauer begegnen, aber eben auch trauern.

„Ich freue mich, dass es nach dem ersten Anlauf in Telgte, den wir mit einem solchen Grabfeld gemacht haben, so gut läuft, dass wir nun gleich auf zwei Friedhöfen ein neues Feld eröffnen können“, so Propst Langenfeld. „Friedhöfe sind in unserer Kultur so etwas wie der Garten Eden. Wir erinnern uns daran, wo wir eigentlich hinwollen. Schön, dass ein solcher Ort entstanden ist.“ Er hoffe, dass an diesem Ort viele ins Gespräch kämen, aber auch Trost fänden.

Pfarrerin Elbert berichtet, dass sie mit Besuch auch gern den Telgter Friedhof ansteuere. Alle hätten gesagt: Ihr habt aber einen schönen Friedhof. „Diese beiden Felder machen es noch einmal schöner“, betonte sie.

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