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Ferienfreizeit des Kinder- und Jugendwerks in Italien

Zwei unbeschwerte Urlaubswochen

Telgte/Westbevern

Nach zwei Wochen Spiel, Spaß und unbeschwerter Entspannung ist die Ferienfreizeit des Kinder- und Jugendwerks in Italien zu Ende gegangen. Und zum Schluss verdrückte der eine oder andere Teilnehmer beim Abschied eine Träne.

Bei einem großen Campspiel am letzten Abend der Ferienfreizeit des Kinder- und Jugendwerks in Italien war die Begeisterung noch einmal groß. Foto: privat

„Zwei wunderbare Wochen im Zeltlager in Italien mit 36 Jugendlichen sind vorüber, und alle Teilnehmer und Betreuer sind wohlauf wieder zurück“, heißt es in einer Pressemitteilung des Kinder- und Jugendwerkes. Der Kinder- und Jugendtreff „Mühle am Emstor“ hatte zusammen mit den Kollegen aus Sassenberg die Ferienfreizeit organisierte. Dirk Scheurer begleitete die Telgter Teilnehmer.

Er und die anderen Organisatoren ziehen ein überaus positives Fazit der Ferienfreizeit, die noch im April auf der Kippe stand. „Unter Beachtung sämtlicher Hygienevorschriften wurde die Fahrt zu einem Erlebnis für die jungen Teilnehmer“, heißt es unter anderem. Denn: Vor der Abfahrt, direkt nach der Ankunft und zwischendurch wurden Antigen-Tests durchgeführt, die allesamt negativ gewesen seien.

Daher konnten ohne jegliche Einschränkungen viele kleine Ausflüge, Aktionen am Meer und am Camp sowie eine Fahrt nach Rom durchgeführt werden.

„Die Unbeschwertheit, die die Jugendlichen sichtlich nach einer langen Zeit der Zurückhaltung genossen, war schon kurz nach Ankunft im Camp in den Gesichtern abzulesen“, heißt es weiter.

Das Kochteam trug mit leckerem Essen zur guten Stimmung bei. Um 9 Uhr gab es morgens ein Frühstück mit Baguette und Müsli. Ab 12.30 Uhr wurde Obst und eine kleine Mahlzeit angeboten, um 18.30 Uhr freuten sich alle auf ein warmes Abendessen.

Der Spüldienst wurde zeltweise organisiert, jeweils vier Teilnehmer waren einen Tag lang dafür verantwortlich und unterstützten dabei auch das Kochteam. An jedem Tag stand mindestens ein Programmpunkt auf der Tagesordnung, an dem die Teilnahme freiwillig war. Alternativ ging es unter anderem zum Strand, zum Pool, zum Fußball- und Volleyballplatz oder es wurde am Camp gespielt und gebastelt. Abends ging es erstmal unter die Dusche und dann zur Abendgestaltung.

„Mit den italienischen Fussballfans auf dem Campingplatz wurde auch zusammen gejubelt und gefeiert. Um 24 Uhr war dann für alle Nachtruhe“, schreiben die Organisatoren in ihrem Rückblick auf die gemeinsamen Urlaubstage.

Am letzen Abend wurde noch ein großes Campspiel für alle veranstaltet. Bei verschiedenen Wettbewerben wurde eine Siegergruppe ermittelt, die sich in Sportduellen, einem Quiz und einem Rollenspiel inklusive Verkleidung messen musste.

Am nächsten Tag ging es dann um 19 Uhr Richtung Heimat und alle freuten sich, ihre Familien wiederzusehen. Dass aber auch sehr viel Wehmut dabei war, das Camp und die Gruppe zu verabschieden, brachte die 15-jährige Laura auf den Punkt, die nach eigener Aussage gerne noch drei Wochen dageblieben wäre. Bei der Ankunft zu Hause wurden auch ein paar Tränchen verdrückt.

Im nächsten Jahr geht es aber wieder los, da sind sich die Betreuer bereits einig.

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