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Erinnerungen an das Kriegsende in Telgte

Zwischen Hoffen und Bangen

Telgte

Am Dienstag nach Ostern 1945 war in Telgte der Zweite Weltkrieg vorbei. Die WN erinnern an die letzten Kriegstage und an die Zeit danach.

Von Bernd Pohlkamp

Die Gaststätte Osthues-Brandhove wurde von einer Bombe getroffen. Foto: privat

76 Jahre sind seit dem Kriegsende vergangen. Die letzten Tage davor beschreibt der ehemalige Stadtdirektor Hans Melchers im Buch „Telgte: Chronik einer Stadt“ so: „Am Nachmittag des Osterdienstag, dem 3. April 1945, hastet ein ungleiches Paar über die Dümmert-Brücke zur Ostbeverner Straße in Richtung Molkerei. Amerikanische Panzer sind von Ostbevern kommend bis zur zerstörten Brücke am Emstor vorgestoßen. Aufgeregt – ein weißes Rasiertuch des Friseurmeisters Josef Wesseler schwenkend – eilen Amtsbürgermeister Ernst Arensmeyer und Fabrikant August Winkhaus mit langen Schritten zu dem in einem Jeep wartenden amerikanischen Offizier.

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