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Kaffee- und Kuchentafel zur Pferdenacht

Spendenaktion: 1500 Euro für das Frauenhaus

Warendorf

Gegen eine Spende für das Frauenhaus konnten sich im Rahmen der Pferdenacht Besucher auf der Oststraße an einer Kaffee- und Kuchentafel bedienen. 798,50 Euro kamen als stolze Summe dabei heraus – und die Spenden wurden von Rosemarie Friederichs und Martin Windisch noch erweitert, so dass nun 1500 Euro an Spendengeld an das Frauenhaus gehen.

Von Andreas Poschmann

Die Kaffee- und Kuchentafel im Rahmen der Pferdenacht auf der Oststraße brachte inklusive weiterer Spenden 1500 Euro für das Frauenhaus in Warendorf ein. Foto: Andreas Poschmann

„Ich bin noch nie so viel für Kaffee gelaufen“, sagte Stefan Kurlovic schmunzelnd. Anlass war eine Kaffee- und Kuchentafel zur Warendorfer Pferdenacht auf der Oststraße. Viele Helfer hatten im Vorfeld Kuchen gebacken, der Kaffee kam aus der Kosterei von Stefan Kurlovic. Gegen eine Spende konnten sich Besucher an der Kaffeetafel bedienen. Der Erlös aus der Aktion war für das Frauenhaus bestimmt.

Nach dem „Kassensturz“ war Stefan Kurlovic dann ziemlich überrascht: „Ich habe mit ungefähr 300 Euro gerechnet.“ Tatsächlich waren es dann 798,50 Euro. Die stolze Summe wurde noch von Rosemarie Friederichs (Heinrich-Friederichs-Museum) und Martin Windisch (Bruder von Stefan Kurlovic) großzügig auf 1500 Euro aufgerundet worden. Am Dienstag wurde das Spendengeld an Gertrud Schlierkamp, ehrenamtliche Mitarbeiterin beim Verein Rettungsring, übergeben.

Rosemarie Friederichs überreichte zudem noch ein hübsch eingepacktes Steckenpferd an Schlierkamp und versprach: „Wir werden immer wieder sammeln und helfen, wenn sie es brauchen.“ Die Aktion sei sehr wichtig und gut gewesen. „Ich bin doch richtig überrascht und freue mich für das Frauenhaus, für die Mitarbeitenden, Mütter und Kinder. Wir bekommen zwar auch Zuschüsse vom Land, aber die reichen nicht aus. Denn das Haus ist wirklich immer voll“, sagte Schlierkamp.

Geplagt werde das Frauenhaus jedoch nicht nur durch knappe finanzielle Ressourcen, sondern auch durch immer weniger ehrenamtliche Mitarbeitende. Von ursprünglich acht seien aktuell nur noch vier Freiwillige aktiv. „Wir brauchen dringend weitere Ehrenamtliche“, sagte Schlierkamp.

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