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Cäcilienfest des Kirchenchores St. Lambertus Hoetmar

286 Jahre Erfahrung weniger

Hoetmar

So manch eine Ehrung war auf dem jüngsten Cäcilienfest des Kirchenchores St. Lambertus Hoetmar vorzunehmen. Und zugleich muss der Chor auch damit fertig werden, dass gleich sieben Mitglieder sich aus dem Chor zurückziehen möchten.

Von Stephan Ohlmeierund

Die Jubilare 2021 (v.l.): Mathilde Hartmann, Ursula Howerka, Doris Overhues, Inge Freimuth, Mirko Kieslich, Anita Volmert, Jutta Dorenberg. Foto: Stephan Ohlmeier

Seit mittlerweile 60 Jahren stimmen Ursula Howerka und Inge Freimuth in das Lob Gottes ein. Für dieses ganz besondere Jubiläum wurde das Duo am Sonntagmorgen im Rahmen des traditionellen Cäcilienfestes des Kirchenchores St. Lambertus Hoetmar geehrt. In ihrer Laudatio würdigte Doris Overhues als Vorsitzende des Kirchenchores das Engagement von Inge Freimuth und Ursula Howerka. Beide hätten sich auch außerhalb der Chorproben und Auftritte in besonderer Weise um die Chorgemeinschaft verdient gemacht.

Viel Applaus gab es auch für Anita Volmert und Jutta Dorenberg, die seit 40 Jahren dem Chor angehören, sowie Mathilde Hartmann, die ihr zehnjähriges Chorjubiläum feierte. Hedwig Holtrup singt seit 1995 im Kirchenchor und konnte aufgrund der Corona-Pandemie die Ehrenurkunde und silberne Treuenadel erst mit einem Jahr Verspätung in Empfang nehmen.

Sieben Mitglieder ziehen sich aus Chor zurück

Gleich sieben Chormitglieder mit insgesamt 286 Jahren Erfahrung nutzen das Cäcilienfest, um sich aus verschiedenen Gründen aus dem Kirchenchor zurückzuziehen: Elisabeth Wichner, Gaby Hoffmann, Hedwig Haarmann, Ursula Keitemeier, Agnes Drees, Bernhardine Moddemann und Günter Keitemeier „Ihr habt das Chorleben mit vielen kreativen Impulsen mitgestaltet und bereichert“, dankte Jutta Dorenberg den scheidenden Sängern. Diese seien auch künftig bei allen Veranstaltungen der Chorgemeinschaft willkommen.

1: Hedwig Holtrup konnte schon in 2020 auf 25-jährige Chormitgliedschaft zurückblicken. Die Ehrung wurde nachgeholt. Hinten Mirko Kieslich. Foto: Stephan Ohlmeier

Begonnen hatte das Cäcilienfest mit dem Hochamt in der Lambertus-Kirche. Im Anschluss kamen alle Sänger im Corner zusammen, um unter Einhaltung der Corona-Schutzvorkehrungen gemeinsam zu frühstücken. In den kommenden Wochen möchte sich der Kirchenchor, der zurzeit von 15 Projektsängern unterstützt wird, auf den Festgottesdienst an Heiligabend vorbereiten. Chorleiter Mirko Kieslich hofft, dass der Auftritt stattfinden kann: „Wir müssen aber in Ruhe und Gelassenheit abwarten, was die kommenden Wochen bringen.“

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