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Beate Trautner hat historisches Theaterstück geschrieben: „Blaue Strümpfe und freche Buben“

Akteure für „Kö-Theater“ gesucht

Warendorf

Wer sich noch an die Hansetage in Warendorf im Jahr 2019 erinnert, der hat sicher auch noch positive Erinnerungen an das historische Theaterstück, mit dem die Altstadt von Warendorf bespielt wurde. Jetzt soll es eine Neuauflage geben.

Bereits zu den Hansetagen 2019 war ein historisches Theaterstück mit rund 40 Akteuren von Beate Trautner ein echter Erfolg im Rahmen des Programms. Foto: privat

Schauspielerin und Regisseurin Beate Trautner hat bereits recherchiert und auch ein Stück geschrieben, das in der Königsstraße spielen soll. „Blaue Strümpfe und freche Buben“ lautet der Titel. Jetzt fehlen noch die Akteure – Interessierte dürfen sich melden

Am ersten Wochenende im September, und zwar vom 2. bis 4. September, bietet die Stadt Warendorf Einheimischen und Gästen endlich wieder ein langes Pferdenacht-Wochenende mit buntem Programm in der historischen Altstadt. Überall in der Altstadt wird dann ein buntes Programm angeboten.

Die Gewerbetreibenden der Königstraße haben sich zu den Tagen natürlich auch ein besonderes Programm ausgedacht: Schauspielerin und Regisseurin Beate Trautner hatte zu den Hansetagen 2019 bereits mit rund 40 Akteuren – alles Bürger und Bürgerinnen aus und um Warendorf – die Innenstadt mit einem historischen Theaterstück bespielt.

„So etwas wollen wir wir auch haben“, waren Walburga Kalina, Gabriele Spitthöver, Mat und Ina Oakley, Silvia Brockmann, Peter Henrich und Michael Kantrowitsch sich schnell einig.

Also sprachen sie Beate Trautner an und die war sofort „Feuer und Flamme“ für die Idee. Kurz: Das „Kö- Theater“ war mit dieser Kontaktaufnahme geboren.

Texte sind geschrieben

In den vergangenen Wochen hat Trautner viel über die ehemaligen Bewohner der alten Häuser der Königstraße recherchiert. Die Texte sind geschrieben. Unter dem Titel „Blaue Strümpfe und freche Buben“ ist ein aktionsreiches, historisch geprägtes Theaterstück rund um die „Kö“ Schritt für Schritt entstanden.

„Das war gar nicht so einfach“, gibt Trautner zu. „Das ist ja alles zu unterschiedlichen Zeiten passiert.“ Aber nun sei alles auf eine Linie gebracht worden und natürlich werden auch Pferde eine Rolle in dem neuen Stück für das „Kö-Theater“ spielen.

Allerdings fehlt aus Trautners Sicht noch eine ganz entscheidende Sache – und zwar die Akteure.

Einige Bürgerinnen und Bürger konnte Trautner aus dem Pool der Hansetage- Spieler akquirieren. Aber das reiche nicht, um eine ganze Straße zu bespielen, so ihre Bilanz.

„Da können noch viele theaterbegeisterte Menschen, jeden Alters – von Kindern bis Senioren, jedes Geschlechts, jeder Religion und Hautfarbe, mitmachen“, animiert Trautner.

Dialoge leben durch Emotionen

Angst vor Texten braucht niemand zu haben. Die Dialoge leben durch Emotionen und Situationen. Es gibt keine langen Monologe und auch keine verkomplizierenden Satzkonstellationen. „Das ist schnell gelernt. Zudem werden auch einige Statisten gebraucht. Statisten sind sehr wichtig“, weiß Trautner. „Sie halten alles zusammen und schaffen wichtige Verbindungen.“

Wer gerne bei dem szenischen Rundgang in der Könisgstraße mitmachen möchte, der melde sich bei Beate Trautner unter: beate.trautner@t-online.de oder 0175/6 75 12 58

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