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Projektpartner unterzeichnen Verträge über Hallenbadneubau

Alles für Vorentwurf und Förderung

Warendorf

Einen zweistelligen Millionenbetrag kostet es. Gibt es Förderung für das Hallenbad? Die Bewerbung geht jetzt raus.

Bürgermeister Peter Horstmann (l.) und Stadtwerke-Interimsgeschäftsführer Björn Güldenarm unterzeichnen im Sophiensaal mit den Projektpartnern die Verträge. . Foto: Jörg Pastoor

Das Quartett steht: Mit Architekt, Planer, Tragwerksplaner und Freianlagengestalter haben die Stadtwerke jetzt alle Partner für „eins der größten Infrastruk­turpro­jekte der Stadt und der Stadt­­werke“: das neue Hallenbad. So nannte es am Montagnachmittag Björn Güldenarm, seit dem Weggang von Urs Reitis Interimsgeschäftsführer der Stadttochter. Bürgermeister Peter Horstmann war ebenfalls in den Sophiensaal gekommen, um mit den Projektpartnern das Formale am „Großprojekt Hallenbad“ mit aller Unterschrift zu besiegeln.

Als Architekt ist nach der europaweiten Ausschreibung Projektleiter Heinrich Brinkhus vom Büro Geising & Böker (Hamburg und Vechta) verantwortlich, die Tragwerksplanung hat das pbr Planungsbüro aus Osnabrück, Ulf Dittberner von der Planungsgruppe VA GmbH (Hannover) plant die technische Gebäudeausrüstung, die Gestaltung des Außenbereichs liegt in der Hand von Schröder Landschaftsarchitekten & Ingenieure aus Essen.

Geschäftsführer Björn Güldenarm

Die Projektgruppe hatte vor der Unterzeichnung im Sophiensaal schon intensiv miteinander gearbeitet. Hauptgrund: Die Stadtwerke wollen noch im September eine erste Projektskizze einreichen, um vielleicht ins Bundesprogramm Sanierung kommunaler Einrichtungen im Sport, Jugend und Kultur zu kommen. Das fördere zwar eigentlich nur Sanierungen, aber, so Björn Güldenarm, „in Ausnahmefällen auch Ersatzneubauten“. Das Warendorfer Hallenbad wäre einer. Und würde, wie Bürgermeister Horstmann ergänzte, wegen des beabsichtigten Anschlusses des Bades ans neu entstehende Wärmenetz genau in die Förderkulisse passen: „Das Bad wäre ein guter Ankerpunkt.“

Ob es dann mit Tiefengeothermie, einem Blockheizkraftwerk oder Biogas beheizt würde, das sei noch zu früh zu sagen, fand Björn Güldenarm. „Ziel es es aber, möglichst keine fossilen Brennstoffe einzusetzen“, meinte Architekt Heinrich Brinkhus.

Architekt Heinrich Brinkhus

Die Stadtwerke setzen zudem auf die Bereitstellung eines dann barrierefreien Hallenbads und wollen laut Geschäftsführer Güldenarm möglichst das an Fördermitteln „abgreifen“ was geht.

Im Dezember wollen er und die vier Büros dem Hauptausschuss (5. Dezember), Gesellschafterversammlung (13. Dezember) und dem Rat am 16. Dezember einen Vorentwurf für „den finalen Vorentwurf“ des neuen Hallenbads für die Emsstadt präsentieren.

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