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Gastronomiekalender

Alternativen für den Verkauf gesucht

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Ungünstiger geht es wohl nicht für den Gastronomiekalender. Nachdem die Online-Druckerei fast eine Woche zu spät geliefert hat, steht Benedikt Großfeld, Inhaber von der Discothek Gleis 64 und Ideengeber des Gastronomiekalenders, vor der nächsten Hürde: Durch den beschlossenen Lockdown muss auch die Tourist-Information schließen, die eigentlich als Verkaufsstelle genutzt wird.

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Nach fast einer Woche Lieferverzug sind sie endlich da: die Gastronomiekalender. Benedikt Großfeld (l.) freute sich darüber, dass Bürgermeister Peter Horstmann ebenfalls einen Kalender erwarb. Foto: Rebecca Lek

Ungünstiger geht es wohl nicht für den Gastronomiekalender. Nachdem die Online-Druckerei fast eine Woche zu spät geliefert hat, steht Benedikt Großfeld, Inhaber von der Discothek Gleis 64 und Ideengeber des Gastronomiekalenders, vor der nächsten Hürde: Durch den beschlossenen Lockdown muss auch die Tourist-Information schließen, die eigentlich als Verkaufsstelle genutzt wird.

Auch wenn der Lockdown abzusehen war, ging es Freitagabend an die Bastelarbeit. Um die Druckzeit und -kosten nicht weiter zu erhöhen, plante Großfeld von Anfang an, die Gewinnnummern händisch in die Kalender einzukleben. Durch den Lieferverzug sollten diese nicht noch später in den Verkauf gehen – immerhin waren rund 100 Exemplare bereits reserviert. Die ersten 40 lieferte der Jungunternehmer daher direkt Freitag um 15 Uhr ab. Ein Glück, denn bei der nächsten Lieferung am Samstagmorgen waren die schon wieder fast vergriffen.

Hier ließ es sich zudem Bürgermeister Peter Horstmann nicht nehmen, ebenfalls einen zu erwerben. Zum ersten Mal sah er auch das Layout. Der DIN A3 Kalender besteht nicht nur aus den zwölf Kalendermonaten, sondern haben auch eine Extraseite für Mariä Himmelfahrt und Fettmarkt. Während die Fotos der Gastronomen an einem Shootingtag von Andreas Poschmann durchgeführt wurden, lieferte er die Fotos der Extraseiten aus seinem Archiv.

Vorsorglich hat Großfeld zudem den Kalender in den Online-Shop vom Gleis64 genommen. Neben Essen vom Alten Gasthaus Wiese und Cocktails aus eigener Herstellung gibt es hier nun einen Extraposten für die Kalender. Ebenfalls bei der Tourist-Information im Online-Shop ist der Kalender zu finden. Zusätzlich bietet Großfeld mittwochs bis freitags von 18 bis 20 Uhr Cocktails zur Abholung an. In diesem Zug kann vor Ort der Kalender mit erworben werden. Darüber hinaus wird noch nach weiteren Lösungen ab dem Wochenende gesucht: Uehre Gartenland würde beim Weihnachtsbaumverkauf die Kalender mit anbieten. Auch die Gastronomen sollen die Möglichkeit bekommen, selber als Verkaufsstelle zu fungieren. „Vielleicht sind die Kalender bis dahin ja auch schon verkauft“, meint Großfeld hoffnungsvoll. Denn durch die Aufteilung auf mehrere Verkaufsstände wird die gesamte Abrechnung komplizierter.

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