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Schützen- und Heimatfest Hoetmar

Alternatives Programmauf dem Sportgelände

Hoetmar

Ein normales Schützen- und Heimatfest kann auch in diesem Jahr in Hoetmar nicht stattfinden. Um zumindest ein bisschen Schützenfestgefühl an diesem grün-weißen Wochenende zu vermitteln, wird es am Schützenfestsonntag (22. August) ein alternatives Programm geben.

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(v. l.) Ansgar Drees, Frank Liermann, Dieter Jungmann, Pfarrdechant Manfred Krampe, Markus Mestrup, Dorothee Krumbeck und Theo Fleuter freuen sich auf das Schützenfestwochenende in Hoetmar, dass Corona-bedingt unter anderen Vorzeichen als gewohnt steht. Foto: Stephan Ohlmeier

Aufgrund der Corona-Pandemie wird es bereits im zweiten Jahr in Folge kein „normales“ Schützen- und Heimatfest in Hoetmar geben. „Das gemeinsame Antreten aller Schützenschwestern und -brüder, das Ringen um die Königswürde, eine große Feier mit vielen Bekannten aus nah und fern – dies alles ist leider auch in diesem Jahr nicht möglich“, bedauert Theo Fleuter. Der Vorsitzende des Schützen- und Heimatvereins ist jedoch davon überzeugt, dass viele Hoetmarer am 21. August (samstags) im Kreise ihrer Familien, Freunde und Nachbarn kleinere Schützenfeste in einem verantwortungsvollen Rahmen feiern werden.

Um zumindest ein bisschen Schützenfestgefühl an diesem grün-weißen Wochenende zu vermitteln, wird es am Schützenfestsonntag (22. August) ein alternatives Programm geben. Details stellte der Vorstand am Dienstagabend im Rahmen einer Pressekonferenz vor. „Der Tag wird um 9.30 Uhr mit einem Open-Air-Gottesdienst auf dem Kirchplatz beginnen. Anschließend werden wir anlässlich des Gedenkens der verstorbenen unseres Vereins am Ehrenmal vor der Lambertus-Kirche einen Kranz niederlegen“, sagte Theo Fleuter. Insgesamt rechne der Verein mit bis zu 200 Gläubigen.

Von 11 bis 18 Uhr ist die Schützengemeinde dann zu der Kulturveranstaltung „Hoetmar live“ auf dem Sportgelände eingeladen. „Hoetmar live stellt ausdrücklich kein Ersatzschützenfest dar“, betont Theo Fleuter. Vielmehr wolle man in der Zeit der Pandemie den Zusammenhalt in der Dorfgemeinschaft stärken und mit einem kulturellen Beitrag für Abwechslung sorgen. Ein Erscheinen in Uniform sei zwar gerngesehen, jedoch keine Pflicht.

In enger Abstimmung mit dem Ordnungsamt der Stadt Warendorf sind bis zu 1000 Gäste zur Veranstaltung zugelassen. Um die Veranstaltung stemmen zu können, habe der Verein die maximale Teilnehmerzahl selbst auf 600 Personen reduziert. Das Konzept sehe vor, dass es eine feste Sitzplatzzuteilung geben wird und nur denjenigen Einlass gewährt wird, die nachweisen können, vollständig geimpft, genesen oder getestet zu sein.

Gruppenanmeldungen sind ab dem 6. August um 18 Uhr (Freitag) bis zum 13. August um 24 Uhr über das Online-Portal möglich. Der entsprechende Link wird auf der Seite www.schuetzen-hoetmar.de veröffentlicht. Zudem findet am kommenden Sonntag (8. August) von 10 bis 12 Uhr im Läutehaus ein Kartenvorverkauf statt. Die Eintrittskarten kosten 8,50 Euro und umfassen drei Freigetränke à 0,3 Liter. „Sofern wir die Inzidenzstufe II erreichen sollten, werden wir die Veranstaltung kurzfristig absagen.

Die Gesundheit aller Schützenschwestern und -brüder hat Vorrang“, sagt Theo Fleuter: „In diesem Fall können die Eintrittskosten leider nicht erstattet werden und diesen dazu, die dann entstandenen Fixkosten zu decken.“ Entsprechendes gelte, wenn die äußeren Bedingungen eine Veranstaltung überhaupt nicht zulassen würden.

Freuen können sich alle Teilnehmer bei „Hoetmar live“ auf musikalische Darbietungen der mit dem Schützen- und Heimatverein verbundenen Spielmannszüge aus Sendenhorst und Sassenberg sowie der Gebrasa Sassenberg, eine Tombola mit attraktiven Preisen und eventuell einer Tanzdarbietung der Damengarde. Zudem wird es Ansprachen der Ehrengäste und Informationen rund um den Schützen- und Heimatverein, das Golddorf und die Stadt Warendorf geben. Die Festwirtschaft hat Frank Strohbücker aus Everswinkel inne.

„Der gesamte Verein hofft, dass die Inzidenzzahlen stabil bleiben und die Veranstaltung wie geplant stattfinden kann“, sagt Theo Fleuter. Definitiv stattfinden solle der Gottesdienst mit anschließender Kranzniederlegung. Zudem werde man das Golddorf wie jedes Jahr Grün-Weiß schmücken und bitte alle Mitbürger, die Schützenfestfahnen zu hissen. Im kommenden Jahr wolle man dann endlich wieder ein ganz normales Schützenfest feiern und einen Nachfolger von König Stephan Wiggeringloh ermitteln.

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