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Bunte Abende der KFD

Angriff auf die Lachmuskeln

Freckenhorst

Endlich mal wieder unbeschwert lachen, erzählen und miteinander ins Gespräch kommen. Die „Bunten Nachmittage“ der KFD Freckenhorst begeisterten das Publikum. Natürlich hatte sich das Team nach der langen Pandemiepause auch vieles einfallen lassen, was die Lachmuskeln ordentlich strapazierte.

Bunter konnte das Programm gar nicht sein: Die Tanz- und Theatergruppe der KFD Freckenhorst hat alles gegeben im Rahmen ihrer „Bunten Nachmittage“. Denn schließlich haben sich alle nach der langen Pandemiepause so auf diese Veranstaltung gefreut. Und das Publikum belohnte die Damen mit ganz viel Beifall. Foto: Joe Rieder

„Wir sind wieder da!“ – Schon der erste Satz, der am Mittwochnachmittag zur Premiere von der Bühne im Stiftshof Dühlmann kam, drückte die Freude aus, mit der die Tanz- und Theatergruppe der KFD Freckenhorst die „Bunten Nachmittage“ des Jahres 2022 gestalten würde – nach pandemiebedingt unfreiwilliger Pause. Entsprechend hatten die Frauen die Aufführungen mit zehn Sketchen und zwei Tänzen unter dieses Motto gestellt. Gelungene Kurzweil, die das Publikum im gut gefüllten Saal für Stunden den Alltag vergessen ließ.

Mit einem Sketch der jeden Hütchenspieler neidisch machen könnte, wurden aus knapp 20 Eiern schnell mal eben hundert – oder eben nicht Foto: Foto: Joe Rieder

Nach dem ersten Bild, einem in bunten Kostümen dargestellten Medley aus dem „Phantom der Oper“ standen allerdings zunächst Kuchen, Schnittchen und Kaffee im Fokus des Interesses. Nachdem das letzte Klappern des Geschirrs verklungen war, konnten die Frauen – unterstützt von der gut abgemischten Tontechnik, für die Markus Vecchio die Verantwortung trug – ihren Angriff auf die Lachmuskeln des Publikums starten. Teils in reinem Hochdeutsch, teils in breitem Platt, das auch für Neubürger durch die Handlung bestens verständlich war. Liebevoller Applaus nach den Stücken war ihnen sicher, teils auch spontaner Szenenapplaus.

Innerhalb von 5 Minuten entwickelte sich im Sketch „Das Gerücht“ der vermeintliche Zustand von Agnes von „nicht zuhause“ zu „tot“ – weil sie Fisch vom Markt gegessen hatte. Allerdings tauchte sie am Ende zur Überraschung der weiblichen Gerüchteküche quicklebendig wieder auf. Foto: Foto: Joe Rieder

Ein ehrlicher Lohn für die lange Vorbereitungszeit. Während die Tänzerinnen mit ihren Proben sogar schon im April begonnen hatten, probte das weitere Ensemble seit den Sommerferien. Zunächst im Kindergarten St. Josef und zuletzt direkt vor Ort im Stiftshof Dühlmann, der in diesem Jahr mit der Bühne der Stadt Warendorf ausgerüstet war, weil gegenwärtig keine Aufführungen der Kolpingsfamilie stattfinden.

Die auf der Bühne aktiven Frauen des Jahres 2022 sind: Klaudia Streich, Lisa Nergert, Steffi Nilles, Maria Volkmann, Simone Hein, Dagmar Kaldewey, Dorothee Haase, Jutta Farwick, Melanie Böhmen Ulla Bruns, Christiane Nienberg, Claudia Alsmann, Heike Kortenjann, Inge Dors, und die beiden Neumitglieder Claudia Winkler und Bettina Radeck. Sie verstärken das Team während Ulla Bruns und Inge Dors sich mit den aktuellen Aufführungen nach langer Zeit verabschieden.

Das Publikum fühlte sich gut unterhalten. Foto: Foto: Joe Rieder
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