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Parkverbot in Westernfelderstraße

Anwohner sehen Einbahnstraße als ideale Lösung

Freckenhorst

Seit Februar gibt es am Eingang der Westernfelderstraße/Ecke Gänsestraße eine Parkverbotszone. Hier haben Anwohner sonst geparkt und damit für Verkehrsberuhigung gesorgt. Sie wünsche sich nun eine Einbahnstraßenlösung.

-uli-

Seit Februar gibt es eine Parkverbotszone in der Westernfelderstraße Foto: Ulrich Lieber

Christel Kemski staunte nicht schlecht, als Anfang des Jahres plötzlich in der Westernfelder Straße/ Ecke Gänsestraße Parkverbotszonen eingerichtet wurden. „Ich parke dort seit 34 Jahren und bin mit dieser Situation einfach konfrontiert worden“, sagte sie Bezirksausschuss Freckenhorst/Hoetmar, der im Bürgerhaus quasi vor ihrer Haustür stattfand.

Anwohner Stefan Niester

Stefan Niester, Hausmeister der Bürgerhauses und Anwohner der Gänsestraße 19, ergriff das Wort für seine Nachbarin. „Die Westernfelderstraße ist nicht breit genug für den Gegenverkehr“, erklärte er. Nun, wo in der Einmündung nicht mehr geparkt werden darf, würden viele mit hohem Tempo in die Straße fahren. „Hier wird gerast und die Ampel umfahren“, wies er darauf hin, dass die Westernfelderstraße als Umgehung genutzt werde. Im Begegnungsverkehr müsse angesichts der immer größer werdenden Fahrzeuge häufig der Bürgersteig zum Überfahren genutzt werden. Sein konkreter Lösungsvorschlag: „Von der Industriestraße bis zur Gänsestraße sollte eine Einbahnstraßenregelung getroffen werden.“

Anwohnerin Christel Kemski

Ein weiterer Kritikpunkt der Anwohner war, dass niemand mit ihnen gesprochen hat. „Man hätte die Anwohner fragen können. Aber so darf es nicht bleiben. Will man so lange warten, bis etwas passiert?“, fragte Stefan Niester. Christel Kemski wies zudem auf das Problem ihres Hausgiebels hin, der schon zwei Mal von Lkw beschädigt worden sei. „Die Leute fahren so dicht vorbei, dass man kaum Platz hat.“ Ältere Leute mit Rollatoren müssten zur Seite springen.

Christian Elsner (SPD) gab zu, dass die Situation unbefriedigend sei. „Wir haben im Februar den Termin mit Benedikt Wuttke gemacht. Der fand es gut, dass die Anwohner dort parken. Aber Straßenverkehr NRW hat das entschieden.“ Es solle damit ein gefährlicher Rückstau vermieden werden, aber dauerhaft müsse hier eine andere Lösung her. Er unterstütze die Idee der Einbahnstraßenregelung.

Um eine kurzfristige Lösung zu erreichen, schlug Niester vor, zunächst ein paar Poller aufzustellen, damit die Fahrzeuge nicht mehr in die Straße rasen.

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