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Barrierefreiheit im Historischen Rathaus lässt auf sich warten

Aufzug ist stehengeblieben

Warendorf

Zum Thema „barrierefreies Rathaus“ gibt es folgende Rückmeldung aus dem zuständigen Sachgebiet: „Sowohl auf Seiten der Bauverwaltung als auch bei einer beauftragten Firma kam es zu personellen Engpässen, die in der Summe zu Verzögerungen im Projektablauf führten. Ferner gab die beauftragte Firma während der bereits angelaufenen Arbeiten die Geschäftsaufgabe bekannt, sodass zusätzlich neue Projektpartner beauftragt und eingearbeitet werden mussten.“ Der Ratsbeschluss, das Historische Rathaus barrierefrei zu machen, stammt aus dem Jahre 2018.

Von Joachim Edler

Die Problematik ist bekannt: Aufgrund der Ausstellungen und der im Historischen Ratssaal stattfindenden Trauungen kommt es immer wieder vor, dass mobilitätseingeschränkte Gäste vor dem für sie unüberwindlichen Treppenhaus (26 Stufen bis zum Trauzimmer und 52 Stufen bis zum Dezentralen Stadtmuseum) stehen und vergeblich nach einem Aufzug suchen Foto: Joachim Edler

Der Weg zur Barrierefreiheit ist lang: Die Planungen für einen Aufzug im Historischen Rathaus laufen seit Jahren – und das Ziel ist immer noch nicht in Sichtweite. Das Bauamt arbeitet zwar an einem Konzept. Doch die Barrierefreiheit ist ins Stocken geraten. Der geplante Aufzug ist stehengeblieben. Dabei ging es vielversprechend los: Mit einer denkmalpflegerischen Untersuchung hatten die Umbauarbeiten im historischen Rathaus begonnen, an deren Ende ein barrierefreier Zugang zu allen Ebenen durch einen Aufzug stehen sollte.

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