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Lehrgang der Feuerwehr

Ausbildung an der Drehleiter

Warendorf

Das war noch langer Pandemiepause wieder ein intensiver Lehrgang für die Einsatzkräfte der Feuerwehr der Stadt Warendorf – acht Einsatzkräfte wurden zu Drehleitermaschinisten ausgebildet.

Sie absolvierten einen intensiven Lehrgang (v.l.): Michael Meiertoberend, Maximilian Kolatzki, Marcel Schwarze, Hans Brandes, Manuel Hifinger, Marcel Schröder, Max Wittig, Ausbilder Christian Erpenbeck, Michael Wienker, Ausbilder Gerd Tünte sowie Ausbilder und Lehrgangsleiter Björn Heitmann. Foto: Feuerwehr

Damit das Rettungsgerät der Feuerwehr qualifiziert bedient werden darf, sind acht Einsatzkräfte der Feuerwehr der Stadt Warendorf zu Drehleitermaschinisten ausgebildet worden. „Der letzte Lehrgang dieser Art fand pandemiebedingt 2018 statt“, so die Feuerwehr in einer Pressenotiz.

Diese Ausbildung ist erforderlich, um im Ernstfall am Einsatzort sicher und zeitig mit dem Rettungsgerät tätig werden zu können. Die Stadt Warendorf besitzt zwei Drehleitern, die an den Standorten „Am Holzbach“ und „Nord“ stationiert sind.

In der Vergangenheit konnten derartige Lehrgänge am Institut der Feuerwehr NRW in Münster durchgeführt werden, die durch Ausbilderschulungen ersetzt wurden. Die Ausbilder übernehmen nunmehr die Ausbildung an den Heimatstandorten. Ohne die Schulung darf eine Drehleiter nicht bedient werden.

Theoretische und praktische Ausbildung über 36 Stunden

Die 36-stündige theoretische und praktische Ausbildung wurde in Vollzeit (Montag bis Freitag) an den Warendorfer Drehleitern unter der Leitung von Björn Heitmann, sowie von den Ausbildern Christian Erpenbeck, Michael Slomski und Gerd Tünte durchgeführt. Zu Beginn stand die Theorie im Vordergrund – darunter Neuerungen und Verhalten im Straßenverkehr unter Einsatzbedingungen oder auch Grundlagen sowie Begriffe einer Drehleiter.

In den darauffolgenden Tagen wurden die praktischen Übungen vom Hauptsteuerstand und anschließend aus dem Rettungskorb geübt – und zwar auf dem stillgelegten Betriebsgelände der Firma Brinkhaus sowie im Stadtgebiet an den Hochhäusern an der Wagnerstraße. Auch an Zusatzgeräten wie dem Wenderohr, der Krankentrageeinrichtung oder zum Thema Ausleuchtung von Einsatzstellen und Notfahrbetrieb bei technischem Defekt wurde geübt.

Schriftliche, praktische und mündliche Prüfung

Am Prüfungstag erfolgte eine schriftliche, praktische und mündliche Prüfung, die von den Teilnehmern Hans Brandes, Manuel Hifinger, Maximilian Kolatzki, Michael Meiertoberend, Marcel Schröder, Marcel Schwarze, Michael Wienker und Max Wittig erfolgreich absolviert wurden.

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