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Ministerin steht zu NRW-Landgestüt

Ausverkaufte Ränge bei den Hengstparaden

Warendorf

Volles Haus im Landgestüt, eine Bestandszusage durch die Ressortministerin und nach zwei Jahren Pause wieder die beliebten Schaubilder: Die Warendorfer Hengstparaden haben begonnen.

Von Jörg Pastoor

Gestütsleiter Dr.Felix Austermann (l.) und Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen.Vor vollen Rängen begannen die Hengstparaden 2022 am Samstag mit der energievollen Springquadrille. Foto: Jörg Pastoor

Ausverkaufte Ränge nach zwei Jahren Zwangspause, Glück mit dem Wetter und gelöste Stimmung: Die Hengstparaden 2022 auf dem Nordrhein-Westfälischen Landgestüt laufen.

Gestütsleiter Dr. Felix Austermann und „seine Chefin“, wie er sie nannte, Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen, eröffneten die Großveranstaltung am Samstagnachmittag.

Felix Austermann verriet, dass er noch vor Jahren als Zuschauer auf denselben Rängen an der Sassenberger Straße gesessen und keine Ahnung gehabt habe, dass er die Einrichtung „mit diesem altehrwürdigen Paradeplatz“ einmal leiten würde. Jetzt freue er sich, dass die Hengstparaden wieder stattfinden können. Er hieß besonders den renommierten Moderator Carsten Sostmeier und Musikregisseur Markus Hinzke willkommen.

Ministerin Silke Gorißen begrüßte unter den zahlreichen Ehrengästen besonders stellvertretende Ministerpräsidentin Mona Neubaur, die Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klima und Energie, sowie Regierungspräsident Andreas Bothe.

Ministerin Silke Gorißen

Gorißen widmete sich dann der Rolle des Gestüts. Es „ist und bleibt ein Kleinod von Nordrhein-Westfalen und unter den vielen Kulturstätten eines der vitalsten“ rief sie den Gästen auf den vollen Rängen zu. Das hier gelebte Zusammenspiel von überlieferter Tradition und praktischer Pferdezucht mache den besonderen Reiz des Gestüts aus.

Dass die Einrichtung auch für die Menschen außerhalb der Mauern so klar identitätsstiftend sei, zeige schon die Anwesenheit der vielen Pferdebegeisterten. Das freue sie ganz besonders, weil die Arbeit hier nur gelingen könne, „wenn die Menschen des Landes dies auch annehmen und anerkennen“. Sie und ihr Haus „nehmen diesen Auftrag unsererseits gerne an. Mein Haus und werden alles zu Gebote Stehende tun, um das Landgestüt zu erhalten und weiterzuführen.“ Und das über das 200-jährige Bestehen hinaus – Applaus von den Rängen.

Für die Nachfrage nach den Landbeschälern und das nachweisbare Vertrauen der Züchter in die Leistung des Gestüts dankte Silke Gorißen ihnen; Dank auch an die Mitarbeiter des Gestüts, die laut Ministerin mit ihrem Einsatz in allen Bereichen von Zucht bis Training „die kulturelle Vielfalt des Landes fördern“ und das Haus „aktiv und vital“ erhalten.

Gelöste Stimmung und Glück mit dem Wetter

Für welche Leistung dies alles stehe, beweise die Tatsache, dass sich hier altgediente Vererber und die junge Generation für einen ganzen Nachmittag im Rahmen dieser Veranstaltung mit den vielen Schaubildern zeigen können.

Felix Austermann machte es nach der Ansprache der Ressortministerin kurz: „Ich würde sagen: Wir legen los!“ Damit führte die beliebte, kraftvolle Springquadrille ins Programm der ersten Hengstparaden seit zwei Jahren. nach der Präsentation bewährter Vererber, der Mehrspänner-Quadrille, dem Sportnachwuchs und dem gefahrenen Quartett sahen die begeistert applaudierenden Gäste die Arbeit am langen Zügel, das Dressur-Sextett, die Zweispänner-Galopp-Quadrille und den Siebenerzug, bevor es für etwas zu Essen oder Trinken in die Pause ging.

Der zweite Programmteil beinhaltet neben verschiedenen Anspannungen auch die beliebte Ungarische Post, die Quadriga und die Jacobowski-Quadrille.

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