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Schreibwettbewerb „Die Feder“

Auszeichnung für Nachwuchsautorin Meriel Holzkamp

Warendorf

Für Meriel Holzkamp war der Instagram-Hinweis auf einen Schreibwettbewerb der Auslöser, ihre Geschichte „Wenn alle Stricke reißen“ aufzuschreiben. Diese kam bei der Jury sehr gut an und brachte ihr sogar eine Auszeichnung ein. Doch damit soll noch nicht Schluss sein.

Meriel Holzkamp (M.) erhielt ihre Auszeichnung bei der Preisverleihung in München von Ilse Aigner und Markus Ferber. Foto: privat

Im Frühling dieses Jahres entdeckte Meriel Holzkamp auf der Instagram-Seite des Mariengymnasiums Warendorf einen Hinweis auf einen Schreibwettbewerb zum Thema Freundschaft. Sofort war ihr Interesse geweckt und sie setzte sich an ihren Laptop und brachte eine interessante Geschichte mit dem Titel „Wenn alle Stricke reißen“ zu Papier. Dabei geht es um zwei Freundinnen, deren Freundschaft durch einen Umzug auf die Probe gestellt wird. Sie schickte ihren Text nach München und die Freude war groß, als sie kürzlich erfuhr, dass sie zu den Preisträgerinnen gehörte und zur Preisverleihung in die bayerische Landeshauptstadt eingeladen wurde.

Zum ersten Mal wurde von der Hanns-Seidel-Stiftung der Schreibwettbewerb „Die Feder“ ausgerichtet. 250 Autorinnen und Autoren reichten zum Thema „Freundschaft“ ihre Werke ein. Die Stiftungsmitglieder waren von der Qualität der Einsendungen überrascht. Die Auswahl der 39 Preisträgerinnen und Preisträger aus rund 250 Einsendungen übernahm eine mehrköpfige Jury. Ihre Texte wurden in einem mehr als 200-seitigen „Lesebuch“ veröffentlicht und zeigen mit verschiedenen Genres und Blickwinkeln, wie auch Freundschaft einen positiven Beitrag zum Zusammenhalt der Gesellschaft leisten kann.

Markus Ferber und Ilse Aigner überreichen Auszeichnung

Ihre Auszeichnung nahm Meriel Holzkamp vom Stiftungsvorsitzenden Markus Ferber und der Schirmherrin, Landtagspräsidentin Ilse Aigner, entgegen. Sie erhielt eine Urkunde, eine Trophäe aus Glas sowie das Buch mit ihrem und all den weiteren preisgekrönten Textbeiträgen.

„Kreatives Schreiben erfordert Fremdverstehen, ein besonderes Gefühl für Sprache und natürlich Fantasie. Dabei kommen heraus: tolle, spannende, unglaubliche oder auch berührende Geschichten – egal welchen Genres“, betonte der Europaabgeordnete und Stiftungsvorsitzende Markus Ferber und ergänzt, dass „eine gute Geschichte zu schreiben auch Durchhaltevermögen, Motivation und Technik verlangt“.

Landtagspräsidentin Aigner erklärte: „Es beginnt immer mit einem weißen Blatt Papier und wird durch die Wucht der Fantasie zu einem Erfolg.“ Für Meriel Holzkamp war die Auszeichnung ein Anstoß. Die Schülerin ist stolz und motiviert, weiterhin Geschichten zu schreiben.

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