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Neuer Kita-Standort

Bau liegt im Zeitplan: „Eichenwäldchen“ eröffnet pünktlich zweite Einrichtung

Warendorf

Am Drosselweg soll der zukünftige Standort der Kita „Eichenwäldchen“ sein – bis dahin wird der Kindergarten übergangsweise in der Franziskusschule untergebracht.

Von Rebecca Lek

Eine Vorstellung der Raumaufteilung existiert bereits. Die endgültige Entscheidung, ob dies so bleibt, wird beim Aufbau und einrichten der Themenbereiche getroffen. Foto: Eichenwäldchen

Erst vor zwei Jahren eröffnete die Elterninitiative „Eichenwäldchen“ die erste Kita in Warendorf. Durch das komplett offene Konzept, dass in den Einrichtungen in Hamm bereits erprobt wurde, haben die Eltern in Warendorf somit eine weitere Alternative.

Die Politik in Warendorf überzeugte das Konzept so, dass die Elterninitiative für das kommende Kita-Jahr einen weiteren Zuschlag bekommen hat (WN berichtete). Am Drosselweg soll der zukünftige Standort sein – bis dahin wird der Kindergarten übergangsweise in der Franziskusschule untergebracht. Auch wenn die andere Einrichtung ebenfalls in den Räumlichkeiten der Schule ist, werden die Häuser komplett separat laufen. Auch der Aufbau an sich unterscheidet sich: Die erste Einrichtung befindet sich vollständig im Schulgebäude, die neue wird eine Mischung aus Stammgebäude und Containern werden.

Während zu Beginn der Bauphase die bestehenden Räume umgebaut wurden, hat sich nun das Außengelände verändert. Rund X Kubikmeter Schotter verteilten die Bauarbeiter auf einer Fläche von X Quadratmetern. Dort sollen noch in dieser Woche die Container von der Firma G. Ungrund aus Neuenkirchen aufgebaut werden. „Wir sind zur Zeit voll im Zeitplan“, freut sich Ansgar Westmark von der Stadt Warendorf. Nur mit der Anlieferung der Container gibt es Verzögerungen. Da sie knapp einen halben Meter länger sind, als ursprünglich geplant, wird für den Transport eine zusätzliche Zulassung benötigt. Aufgrund der Container allerdings kein Problem. „Die Container werden vorbereitet angeliefert. Das heißt sie haben schon einen Boden, wände und so weiter. Im Prinzip sehen sie schon aus wie kleine Räume“, erklärt Westmark. Diese müssen dann nur noch im Boden und miteinander befestigt werden. Zusätzlich bekommen sie entsprechende Strom- und Wasserversorgungen.

Ansgar Westmark

Ein größeres Problem stellt derzeit das Außengelände dar. „Wir haben eine Ausschreibung gestartet, allerdings keine Rückmeldungen erhalten. Die Garten- und Landschaftsbauer sind einfach überlastet“, bedauert Westmark. Daher sucht die Verwaltung jetzt händisch nach einem passenden Baupartner.

Geschäftsführer des „Eichenwäldchen“ Patrick Westerteicher sieht das entspannt. Für ihn stehen die neuen Kinder und Eltern im Vordergrund, die „einfach ankommen müssen“. Die erste Woche nach den Ferien (erste Augustwoche) wird das Team nutzen um sich kennen zu lernen und die Räumlichkeiten für die Eingewöhnung vorzubereiten. Diese startet am 9. August. Wie genau, ist schwer zu planen. „Wir gehen derzeit noch von Mindestabstand und Maskenpflicht für die Eltern aus“, betont Westerteicher.

Im Vorfeld wird das Modell des offenen Konzeptes angepasst, da in dem Kindergarten keine „Großen“ sein werden. 26 Kinder werden zum Bereich der U3 gehören, 14 werden gerade drei Jahre alt sein. „Wir haben wirklich nur Kleine. Sie brauchen mehr Eingewöhnung und engere Strukturen. Wir versuchen daher den Nestcharakter mehr einzubauen“, beschreibt Westerteicher die Planungen. So soll der Kindergarten mit den Kindern zusammen wachsen und so die Struktur immer mehr zum offenen Konzept übergehen. „Damit erfinden wir das Konzept in gewisser Art und Weise neu. Das wird auf jeden Fall spannend“, freut sich Westerteicher auf die Herausforderung. Ziel ist es dabei, denn Kindern genau das Umfeld zu geben, dass in dem Alter benötigt wird. „Die Gruppenstruktur wird so über die Jahre angepasst. Auch wenn wir am Anfang viele U3 Kinder haben, muss niemand zwischendurch den Kindergarten wechseln“, betont Westerteicher.

Wann genau der Kindergarten am Drosselweg fertig sein wird, ist nicht abzuschätzen. Eine Prognose möchte Ansgar Westmark nicht abgeben. „Die Baubranche arbeitet derzeit am Anschlag. Ein belastbares Datum kann ich da nicht angeben“, gesteht er ein.

Ausgelastet ist der Kindergarten noch nicht. Derzeit sind noch ein paar wenige Plätze in der Einrichtung unbesetzt. Interessierte Eltern können sich direkt an die Elterninitiative wenden p.westerteicher@kita-hamm.de

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