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Bikepark am Feidiek

Baubeginn im März oder April

Freckenhorst

Die Radsportgemeinschaft (RSG) Warendorf-Freckenhorst will das unwegsame Gelände, das bislang forst- und landwirtschaftlich genutzt wurde, in absehbarer Zeit in einen weitgehend naturbelassenen Bikepark verwandeln. Der notwendigen Änderung des Flächennutzungsplanes hatten die Mitglieder des Stadtrates in ihrer letzten Sitzung vor der Sommerpause einstimmig zugestimmt und die Umwandlung in eine Grünfläche mit der Zweckbestimmung Bikerpark beschlossen.

Joke Brocker

Stellen ihr Konzept eines Bikeparks am Feidiek vor (v.l.): Benedikt Schulte, Fachwart Einrad und Schriftführer der RSG, Raimund Volkmer, Fachwart MTB, die RSG-Vorsitzende Elisabeth Richter und ihr Stellvertreter Dirk Jürgens. Foto: Joke Brocker

Vereinzelte Weihnachtsbäume, dazwischen hüfthoch stehende Gräser und (Un-)Kräuter – wer sich gleich neben den Tennisplätzen des TuS am Feidiek in die Büsche schlägt, steht auf einer rund 3500 Quadratmeter großen Fläche, die so recht nach dem Geschmack passionierter Mountainbiker, BMX-Fahrer und Downhiller sein dürfte. Ein ideales Terrain für einen Mountainbike-Parcours mit Starthügel, Tables, Steilkurven und einen die Kondition trainierenden Pumptrack, auf dem durch Gewichtsverlagerung Geschwindigkeit aufgebaut wird.

Tatsächlich will die Radsportgemeinschaft (RSG) Warendorf-Freckenhorst das unwegsame Gelände, das bislang forst- und landwirtschaftlich genutzt wurde, in absehbarer Zeit in einen weitgehend naturbelassenen Bikepark verwandeln. Der notwendigen Änderung des Flächennutzungsplanes hatten die Mitglieder des Stadtrates in ihrer letzten Sitzung vor der Sommerpause einstimmig zugestimmt und die Umwandlung in eine Grünfläche mit der Zweckbestimmung Bikepark beschlossen.

Inzwischen ist auch die Finanzierung weitgehend gesichert. Aus dem Förderprogramm „Moderne Sportstätte 2022“ hat die RSG, wie berichtet, rund 24 000 Euro erhalten. Um die Eigenfinanzierungsquote erfüllen zu können, sei der Verein allerdings auf Spenden angewiesen, sagt Benedikt Schulte. „Normalerweise finanzieren wir uns über die großen Sportveranstaltungen wie RTF und CTF“, erläutert Dirk Jürgens, stellvertretender Vorsitzender der RSG. Doch coronabedingt seien diese Veranstaltungen, die Anziehungspunkte für Rennradler, Mountainbiker und Crossbiker aus Freckenhorst und Umgebung sind, ausgefallen, bedauert RSG-Vorsitzende Elisabeth Richter. Dennoch sind sie und ihre Vorstandskollegen zuversichtlich, die Finanzierungslücke stopfen und endlich das realisieren zu können, was Benedikt Schulte, Fachwart Einrad, Dirk Jürgens, Dieter Schaeper, Raimund Volkmer, Fachwart MTB, und der wettkampferfahrene Downhiller Louis von den Benken ersonnen und zu Papier gebracht haben. Geplant sind unter anderem mehrere Bahnen, auf denen Kinder, Jugendliche und Erwachsene ganz nach ihren individuellen Möglichkeiten fahren und vielleicht sogar einen Backflip (Rückwärtssalto) riskieren können.

Endgültig abgeschlossen seien die Planungen für den Freckenhorster Bikepark, der auch von Auswärtigen genutzt werden kann, allerdings noch nicht, betont Benedikt Schulte: „Wir wollen im Herbst einen Workshop anbieten, bei dem alle Interessierten ihre Ideen einbringen können.“

Voraussichtlich im März oder April kommenden Jahres soll Baubeginn sein. Im darauffolgenden Sommer soll der neue Bikepark dann mit einem Fest eröffnet werden.

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