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Delegation besucht Höxter

Begeisterung in Warendorf entfachen

Warendorf

Eine Warendorfer Delegation, angeführt von Bürgermeister Peter Horstmann, hat sich in Höxter umgesehen. Höxter ist Veranstaltungsort der Landesgartenschau 2023.

Bürgermeister Peter Horstmann und Bürgermeister Daniel Hartmann (Höxter) unterhielten sich über die Chancen, die eine Landesgartenschau bietet. Foto: Stadt Warendorf

„Wer diese Chance nicht nutzt, ist selber schuld“ – treffender hätte Daniel Hartmann, Bürgermeister der Stadt Höxter, die Aufbruchsstimmung innerhalb der Warendorfer Delegation zum Abschluss des Besuchs in Höxter nicht auf den Punkt bringen können. Denn nach einem sehr informativen Austausch im historischen Ratssaal und einem anschließenden Rundgang über einen Teil der geplanten Veranstaltungsfläche der Landesgartenschau 2023 war allen Beteiligten klar: „Diese Begeisterung wollen wir auch in Warendorf entfachen.“

Wie reifte in Höxter der Entschluss, sich für die Landesgartenschau 2023 zu bewerben? Diese und viele weitere Fragen hatte Bürgermeister Peter Horstmann im Gepäck, als er sich gemeinsam mit Dr. Martin Thormann (Erster Beigeordneter und Stadtkämmerer), Peter Pesch (Leitender Baudirektor), Doris Krause (Sachgebietsleiterin Bauordnung und Stadtplanung), Pascale Kaell (Teamleiterin Stadtplanung und Altstadtkoordinatorin), André Auer (Teamleiter Veranstaltungen und Stadtwerbung) und David Graubner (Referent des Bürgermeisters und Pressesprecher) auf den Weg nach Höxter machte.

Im historischen Ratssaal der Stadt Höxter standen neben Höxters Bürgermeister Daniel Hartmann auch Claudia Koch (Baudezernentin und Geschäftsführerin der Landesgartenschau gGmbH), Jan Holsteg (Geschäftsführer der Landesgartenschau gGmbH), Thomas Schöning (Vorsitzender des Fördervereins Landesgartenschau Höxter e.V.), Dietmar Beineke und Arnd Mathias (beide Beisitzer des Fördervereins Landesgartenschau Höxter e.V.) sowie Markus Finger (Referent des Bürgermeisters und Pressesprecher) Rede und Antwort.

Thomas Schöning

Baudirektor Peter Pesch – der extra seinen Urlaub unterbrach – zeigte sich beeindruckt vom Engagement seiner Amtskollegin Claudia Koch, die vom Schulterschluss in den eigenen Reihen berichtete, um mit vereinten Kräften des Baudezernats die Herausforderungen bis zum Start der Landesgartenschau meistern zu können. „Jeder gibt hier alles“ berichtete sie von langen, aber sehr spannenden Arbeitstagen in den letzten Wochen und Monaten. Mehr als 600 engagierte Bürgerinnen und Bürger unterstützen die Stadt Höxter mit konkreten Ideen, Netzwerkarbeit und eigenen Projekten. Dabei macht Vorsitzender Thomas Schöning die Bedeutung der Ortsteile deutlich, die ähnlich wie in Warendorf einen wesentlichen Teil der Siedlungsstruktur ausmachen. „Die Landesgartenschau gibt uns die Chance, uns als Ortsteile auf dem Kerngelände mit gemeinsamen Projekten zu präsentieren und zu zeigen, dass der Besuch Höxters auch nach der Landesgartenschau extrem lohnenswert und vielfältig sein wird.“

Auch in Höxter blieben nur wenige Monate bis zur Einreichung der Bewerbung, auch in Höxter spielt Wasser eine wichtige Rolle und auch in Höxter ist das Ziel prägend, mit der Landesgartenschau nachhaltige und dauerhafte Vorteile für die gesamte Region zu generieren. „Die Landesgartenschau ermöglicht einen Quantensprung in der Stadtentwicklung“, sagte Bürgermeister Hartmann.

Diesen Gedanken griff Bürgermeister Horstmann auf und weckte bei den Vertretern der Stadt Höxter großes Interesse, als er die Bewerbung für die Landesgartenschau 2026 skizzierte und insbesondere die Entwicklungschancen für die Industriebrache Brinkhaus hervorhob: „Wir wollen in Warendorf mit der Bewerbung zur Landesgartenschau so manchen Knoten lösen. Ihre Begeisterung macht mir Hoffnung, dass uns dies gelingen kann und damit eine tote Fläche inmitten der Stadt bald der Vergangenheit angehören wird.“

Als die Rückfahrt war sich Bürgermeister Horstmann mit allen Beteiligten einig: „Es war genau richtig, Höxter ganz konkret über die Schulter zu schauen und wir nehmen eine Menge Erkenntnisse mit nach Warendorf. Wenn uns die Bewerbung gelingt, werden wir dies in ähnlicher Weise für nachfolgende Bewerberstädte fortführen. Solche Tage sind interkommunale Zusammenarbeit par excellence!“ Zum Abschied wagte Bürgermeister Hartmann noch einen Blick in die Glaskugel. „2023 ist ganz Höxter im Festivalmodus. Das wird Ihnen auch 2026 in Warendorf gelingen. Freuen Sie sich drauf“.

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