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Drei Tage Gaudi im Festzelt

Beim Feiern wird es bayerisch

Freckenhorst

Bayerische Gaudi gab es drei Tage lang im Festzelt beim Freckenhorster Herbst. Vor allem das Oktoberfest lockte viele junge Menschen an, die stilecht gekleidet gemeinsam feierten.

Von Stephan Ohlmeyer

Die Partyband „Die Original Sterntaler“ sorgten für Stimmung beim Oktoberfest (Foto l). Der Abend kam vor allem bei den jungen Gästen gut an, die stilecht gekleidet gemeinsam feierten. Der Orchesterverein Freckenhorst unter der Leitung von Franziska Bruns gestaltete den bayrischen Frühschoppen musikalisch . (Foto r.)

„Back to the roots“, hieß es zum Auftakt des Freckenhorster Herbstes am Freitagabend. Gab es in den letzten Jahren stets einen Varieté- und Genießerabend, hatten die Freckenhorster Werbegemeinschaft und Nachbargemeinschaften diesmal wieder zu einem bayrischen Gaudi-Abend ins Festzelt an der Industriestraße eingeladen. „Lasst es uns gut gehen lassen, lasst uns Freckenhorst, lasst uns den Freckenhorster Herbst feiern“, gab Dirk Nölker das Motto für die kommenden Tage vor.

Dirk Nölker, Werbegemeinschaft

Für das passende Musik zeichnete die BFFbrass-Formation des Beritten Fanfarenzugs unter der Leitung von Jörg Middendorf verantwortlich. Die Musiker wussten einmal mehr mit Blasmusik, wie man sie auch beim Oktoberfest in München hört, zu begeistern. Zusätzlich waren die Goaßl­schnalzer extra aus Ruhpolding im Chiemgau angereist und gab einen Einblick in bayrische Traditionen wie Peitschenknallen oder Schuhplattlern.

Waren am Freitag überwiegend Gäste deutlich über 30 Jahre im längst nicht ausverkauften Zelt, sprach Festwirt Frank Strohbücker am Samstagabend mit der Oktoberfestparty unter dem Motto „Wir machen das Maß voll“ eine andere Zielgruppe an. Zahlreiche feierfreudige junge Frauen und Männer, stilecht in Dirndl und Lederhosen gekleidet, ließen es richtig krachen und stießen mit mehr als einer Maß Bier an. Die Partyband „Die Original Sterntaler“ heizte die ausgelassene Stimmung mit Schlager- und Partymusik noch weiter an.

Bis in die frühen Morgenstunden wurde getanzt, gefeiert und der Zeltboden vor eine echte Bewährungsprobe gestellt. Auffällig war, dass im dichten Gedränge im Festzelt niemand Angst vor einer Corona-Infektion zu haben schien. Wer feiern ging, wusste, worauf er sich einließ.

Wer nach drei Tagen noch immer nicht genug von Bayern hatte, war beim bayrischen Frühschoppen am Sonntagmorgen genau richtig. „Viel Spaß, habt Freude und genießt den Vormittag“, sagte Dirk Nölker als stellvertretender Vorsitzender der Werbegemeinschaft. Bei passender Blasmusik des Orchestervereins Freckenhorst unter der Leitung von Franziska Bruns wurde gesungen, geschunkelt und miteinander angestoßenen. Zwischenzeitlich übernahm ein DJ und sorgte mit weiß-blauen Wettspielen – wie beispielsweise Bierkrugschieben – für Kurzweile im Publikum. Zudem gingen die ersten Runden Bier auf den Deckel der Werbegemeinschaft.

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