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Projekt von AOK und Vorwerk GmbH

Bestnoten für Förderung der Gesundheit

Warendorf

In Kooperation mit der AOK Nord West entstand bei der Firma Vorwerk GmbH in Warendorf ein Projekt, das das betriebliche Gesundheitspotenzial erfreulich nach oben befördert. Die erste Zwischenbilanz ziehen die Kooperationspartner in einer Pressenotiz: Es sei den Gesundheitsakteuren zusammen mit der Belegschaft gelungen, für die betriebliche Gesundheitsförderung Bestnoten zu erreichen.

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Die Teilnehmenden des „Fitness- und Vitalkurses“, der speziell abgestimmt ist auf die Arbeitsanforderungen der Mitarbeiter der Firma Vorwerk: (vorne, hockend, v.l.) Foto: Vorwerk GmbH

„Lagen wir in 2020 noch bei etwa 70 Prozent unseres betrieblichen Gesundheitspotenzials, freuen wir uns in 2022, bereits tolle 85 Prozent erreicht zu haben“, freut sich Frank Vorwerk, Geschäftsführer der Heinz Vorwerk GmbH aus Warendorf, über die Auswertungsergebnisse einer innerbetrieblichen Beschäftigtenbefragung. Eine Steigerung, die nicht von ungefähr kommt: Seit zwei Jahren führt das Familienunternehmen, das seit über 40 Jahren erfolgreich Ideen und Konzepte für Wandoberflächen, Stuckarbeiten, Dämmungen und Raumgestaltungen verwirklicht, gemeinsam mit der AOK Nord West ein Projekt zur betrieblichen Gesundheitsförderung durch. „Mit Blick auf die besonderen Bedürfnisse der Vorwerk-Stuckateure wurden von den Mitarbeitenden selbst bedeutende Themen zu mehr Gesundheit am Arbeitsplatz bewertet und weitere Erfolgsfaktoren identifiziert“, wird dazu in einer Pressenotiz der AOK und des Warendorfer Unternehmens erläutert, die die Zeit als reif ansahen für eine Zwischenbilanz.

Der Erfolg habe tatsächlich gar nicht lange auf sich warten lassen. Es sei den Gesundheitsakteuren zusammen mit der Belegschaft gelungen, für die betriebliche Gesundheitsförderung Bestnoten zu erreichen: In vier moderierten Workshops wurde eine ganzheitliche Situationsanalyse vorgenommen, die durch eine parallele Umfrage für alle Vorwerk-Mitarbeitenden unterstützt wurde. Das unternehmenseigene Gesundheitsteam, in dem Baumonteure und Verwaltungsangestellte an einem Strang zogen, entwickelte wirkungsvolle Gesundheitsmaßnahmen und effektive Verbesserungsvorschläge für die Arbeitsplätze. Gesundheitsthemen waren dabei das Gesundheits-Coaching am Arbeitsplatz, ein Anti-Stress-Training, ein Nichtrauch- und ein Rückenkurs. Die Verbesserungsvorschläge betrafen vor allen Dingen die Arbeitsregeln für noch sicherere Baustellen und Gerüste sowie den Ausbau der betrieblichen Information und Kommunikation über moderne Kommunikationskanäle.

Verbesserungsvorschläge auch für die Baustellen

„Wir unterstützen gerade auch kleine und mittlere Unternehmen im Rahmen unseres gesetzlichen Auftrages der betrieblichen Gesundheitsförderung“, so Wolfgang Peschke, Gesundheitsexperte der AOK Nord West. „Denn hier zeigt das Zusammenspiel innerbetrieblicher Akteure und externer Unterstützung für alle Mitarbeitenden eine sofortige und nachhaltige Gesundheitswirkung.“

Dabei müsse es nicht gleich um eine Verbesserung von Krankenständen gehen, sondern vielmehr stünden weiche Faktoren wie die Steigerung der Mitarbeitenden-Zufriedenheit und eine Verbesserung der Zusammenarbeit im Mittelpunkt. „Dass sich damit auch die Attraktivität des Unternehmens zur Gewinnung neuer Mitarbeitender verbessern kann, ist ein weiterer Effekt, den wir erzielen wollen“, ist sich Frank Vorwerk zukunftssicher.

Neue Aktivitäten bereits im ersten Quartal 2022

Neue Aktivitäten sollen bereits im ersten Quartal 2022 trotz der gegebenen Pandemie-Umstände erfolgreich durchgeführt werden, indem verstärkt auch digitale Angebote genutzt werden.

Frank Vorwerk kommentiert zur Projektdurchführung: „Ich finde es extrem beeindruckend, wie sich die Kolleginnen und Kollegen beteiligt haben. Ihr Engagement in den intensiven Workshops erbringt die besten Ideen, die wir dann anschließend gemeinsam konkretisieren. Die Unterstützung durch die AOK ist sehr wichtig gewesen, um nicht nur etwas anzustoßen, sondern auch zu strukturieren.“

Koordinatorin Gaby Lohde ergänzt: „Dieses Ergebnis beflügelt mich sehr. Wir gehen nun Dank der sehr guten Analyse des BGM-Teams und der Rückmeldungen der Kolleginnen und Kollegen sehr bewusst in die Gesundheitsthemen hinein.

Dinge werden nun mit Blick auf die Gesundheit überarbeitet, ergänzt und neu strukturiert, und es werden konkrete Angebote folgen, an diesem Punkt stehen wir gerade.“

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