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„Kibaz“-Turnier des TuS Freckenhorst

Bewegung rund um den Ball

Freckenhorst

Dieses Bewegungsprogramm hatte es in sich: Kinder und Eltern konnten sich beim „Kibaz“-Turnier des TuS Freckenhorst einmal so richtig austoben und gemeinsam spielen. Und für die Kids gab es am Ende sogar eine Urkunde.

Von und

Das „Kibaz“-Turnier hat allen Beteiligten viel Freude bereitet: Ganz unterschiedliche Übungen mit verschiedenen Bällen galt es zu bestehen, bevor es am Ende die verdiente Urkunde für allen jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer gab. Foto: privat

Das sind echte Momente der Freude: Wenn Eltern ganz unbeschwert mit ihren Kindern gemeinsam spielen können und dabei auch noch ein buntes Programm in der großen Turnhalle zur Verfügung haben. Genau das steckte hinter der kürzlich durchgeführten Aktion des TuS Freckenhorst. Alle Kinder durften mit ihren Eltern das Ballspiel „Kibaz“ erleben und durchführen. Und das hatte natürlich auch einen Hintergrund:

Das Ballspiel „Kibaz“, das für „Kinderbewegungsabzeichen“ steht, schafft die notwendigen Grundlagen für das Erlernen von Ballsportarten für Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren. „Besonders der Spaß kommt bei diesem Kinderbewegungsabzeichen (Kibaz) nicht zu kurz. Kinder erleben und entdecken dabei ihre Stärken und Vorlieben und entdecken und sammeln somit auch neue Bewegungsabläufe mit verschiedenen Bällen wie beispielsweise einem Medizinball, einem Tischtennisball oder auch dem Wasserball“, heißt es dazu erläuternd in einem Pressebericht.

Und wie funktionierte der Ablauf?

Da braucht man Puste - der Ball musste möglichst lange auf der Bank unterwegs sein. Foto: privat

Nach einer kurzen Begrüßungsrunde mit einem Ball, wurde die Gruppe in zwei Mannschaften aufgeteilt. Nun mussten die Eltern und Kinder sich hintereinander aufstellen und so schnell wie möglich den Ball über den Kopf und später durch die Beine reichen. Dies war schon manchmal eine schwierige Aufgabe, wenn hinter einem Erwachsenen ein Kind stand.

Stolze Kinder und stolze Eltern - das Kibaz Turnier hat allen viel Freude gemacht. Foto: privat

Danach starteten die Kinder mit ihren Eltern und einer Laufkarte an zehn Stationen. Fünf Entwicklungsbereiche werden beim „Kibaz“ angesprochen: der motorische Bereich, der Wahrnehmungsbereich, der psychisch-emotionale Bereich, der soziale und der kognitive Bereich. Jeweils zwei Stationen gehören zu einem Bereich. So mussten sie gemeinsam im sozialen Bereich einen Fluss aus einem kleinen Sprungbalken mit einem Ball überqueren. Für den kognitiven Bereich mussten die Teilnehmenden sich ein Muster aus unterschiedlichen Bällen und geometrischen Formen merken, über eine Bewegungslandschaft klettern und am anderen Ende dieses Muster nochmals aus dem Kopf legen. Oder beim motorischen Entwicklungsbereich sprangen die Kinder auf einem Trampolin mit einem Beutel in der Hand. Die Eltern warfen einen Tennisball und die Kinder versuchten, den Ball mit dem Beutel zu fangen. Hatten die Kinder eine Station geschafft, durften sie auf der Laufkarte einen Stempel aufdrücken. Zum Schluss bekam jedes Kind eine „Kibaz“- Urkunde über die erfolgreiche Teilnahme am Bewegungsabzeichen. Als i-Tüpfelchen gab es für die jungen Sportler vom Spielwarengeschäft Kiskemper noch einen Flummi spendiert.

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